Klagenfurt

Tag der Arbeit­ge­ber: Ein Hoch auf die Leis­tungs­trä­ger!

Zum 12. Mal veranstaltete die Wirtschaftskammer Kärnten heuer am 30. April den „Tag der Arbeitgeber“. Mit Aktionismus hat die WK-Bezirksstelle Klagenfurt auf die Bedeutung der Unternehmer für die heimische Wirtschaft aufmerksam gemacht.

Tag der Arbeit­ge­ber: Ein Hoch auf die Leis­tungs­trä­ger! Markus Polka, Anna-Maria Kropfitsch, Wolfgang Repitsch,, Franz Ahm, Andreas Feldner und Markus Sylle (von links).

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Mit­ten in Kla­gen­furt war ein kom­plet­ter Büro­ar­beits­platz auf­ge­baut. Vom Schreib­tisch über einen Büro­ses­sel bis hin zu Com­pu­ter und Tele­fon war alles vor­han­den. Mit die­ser Akti­on mach­te die WK-Bezirks­stel­le Kla­gen­furt auf die wich­ti­ge Rol­le der 8.000 Betrie­be im Bezirk auf­merk­sam. „Die Unter­neh­mer schaf­fen 47.000 Arbeits­plät­ze und tra­gen damit zum wirt­schaft­li­chen Erfolg und zum Wohl­stand in der Regi­on bei. Am heu­ti­gen (30. April) Tag der Arbeit­ge­ber wol­len wir dar­auf auf­merk­sam machen, dass es ohne Arbeit­ge­ber kei­ne Arbeit und kei­nen arbeits­frei­en Tag gäbe“, infor­miert Franz Ahm, WK-Obmann der Bezirks­stel­le Kla­gen­furt.

Weg mit der Luft­steu­er!

Um die Zukunft der Kärnt­ner Wirt­schaft zu sichern, müs­sen die rich­ti­gen Wei­chen gestellt wer­den. Die Kla­gen­fur­ter Unter­neh­men zah­len jähr­lich rund 60 Mil­lio­nen an Kom­mu­nal­steu­er an die Stadt — ein Sechs­tel des gesam­ten Bud­gets. Kla­gen­furt ist die ein­zi­ge Gemein­de in Kärn­ten, die eine „Luft­steu­er“ für die Benut­zung von Gemein­de­grund oder des Luft­rau­mes ein­hebt. „Die Luft­steu­er ist stand­ort­schä­di­gend und schreckt Unter­neh­men ab, sich in Kla­gen­furt anzu­sie­deln. Jähr­lich kom­men so zu den hohen Ener­gie­kos­ten wei­te­re 13 Mil­lio­nen Euro an Belas­tun­gen für die Betrie­be dazu”, erklärt Ahm.

Kla­gen­furt braucht ein moder­nes Ver­an­stal­tungs­zen­trum

Die Lan­des­haupt­stadt ver­fügt kein adäqua­tes Ver­an­stal­tungs­zen­trum. Vor Jahr­zehn­ten wur­de auf dem Mes­se­ge­län­de eine vor­über­ge­hen­de Lösung errich­tet. Die­se war nicht für eine lang­fris­ti­ge Nut­zung kon­zi­piert und ent­spricht auch nicht den Anfor­de­run­gen für inter­na­tio­na­le oder hoch­ka­rä­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen. Der Bau einer mul­ti­funk­tio­na­len Hal­le sei drin­gend not­wen­dig und bie­te zahl­rei­che Vor­tei­le. „Ein Ver­an­stal­tungs­zen­trum stei­gert nicht nur die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Wirt­schafts­stand­or­tes Kla­gen­furt, durch mehr gleich­zei­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen und damit mehr Besu­cher pro­fi­tiert auch die loka­le Wirt­schaft”, so Ahm. Die Plä­ne für den Bau mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 20 Mil­lio­nen Euro lie­gen bereits vor.

AREA Süd als Chan­ce nut­zen

In weni­ger als 600 Tage rol­len die Züge auf der Kor­alm­bahn in 45 Minu­ten von Kla­gen­furt nach Graz. Damit wach­sen die Lan­des­haupt­städ­te zu einem neu­en Wirt­schafts­raum mit 1,1 Mil­lio­nen Men­schen zusam­men. Die Kla­gen­fur­ter Stadt­po­li­tik habe bis heu­te nicht begon­nen, sich mit dem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen und die Jahr­hun­dert­chan­ce zu nüt­zen. „Wenn bis zum Som­mer den Wor­ten nicht end­lich Taten fol­gen, schaf­fen wir es nicht mehr, recht­zei­tig auf den Zug auf­zu­sprin­gen. Ich befürch­te, dass die­ser zwar die Men­schen von Kla­gen­furt nach Graz bringt, aber lei­der nicht umge­kehrt”, gibt Ahm zu beden­ken. In die stra­te­gi­sche Pla­nung müs­sen das Bahn­hofs­vier­tel und die Bahn­hof­stra­ße als Tor zur Stadt mit einer Betriebs­an­sie­de­lungs-Offen­si­ve ein­be­zo­gen wer­den. Ansons­ten dro­he Kla­gen­furt im Wett­be­werb auf das Abstell­gleis zu gera­ten. Gene­rell müs­se die Poli­tik die Wirt­schaft bei Pro­jek­ten bes­ser ein­bin­den, damit alle davon pro­fi­tie­ren. Das betref­fe die AREA Süd genau­so wie das Bau­stel­len-Manage­ment.

Aktio­nen rund um den Tag der Arbeit­ge­ber

Der Tag der Arbeit­ge­ber wur­de von öffent­lich­keits­wirk­sa­men Maß­nah­men beglei­tet. Unter dem Mot­to „Ohne euch wür­de Kärn­ten kopf­ste­hen“ waren alle Kärnt­ner Unter­neh­men auf­ge­ru­fen, ihr Fir­men­lo­go ein­zu­sen­den. 1.500 Betrie­be betei­lig­ten sich. Die Logos wer­den auf den Kopf gestellt und in der Kärnt­ner Wirt­schaft sowie online ver­öf­fent­licht. Zusätz­lich hat die Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten auf ihrer Außen­fas­sa­de ein 14x7 Meter gro­ßes Trans­pa­rent zum Tag der Arbeit­ge­ber ange­bracht. Wei­ters mach­ten eine Hör­funk-Koope­ra­ti­on inklu­si­ve der Suche nach dem bes­ten Chef/der bes­ten Che­fin des Lan­des, inten­si­ve Social-Media-Bewer­bun­gen, Gewinn­spie­le bis hin zu einer Tour durch die Bezirks­städ­te auf die Leis­tun­gen der Unter­neh­men auf­merk­sam.

01.05.2024 13:00
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Tag der Arbeit­ge­ber: Ein Hoch auf die Leis­tungs­trä­ger! Markus Polka, Anna-Maria Kropfitsch, Wolfgang Repitsch,, Franz Ahm, Andreas Feldner und Markus Sylle (von links).

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