Expertenrunde

Berg- und Schutz­hüt­ten: Gibt es eine Zukunft?

Über 20 Experten aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Südtirol versammelten sich Ende April in Villach, um Antworten auf diese drängenden Fragen zu finden.

Berg- und Schutz­hüt­ten: Gibt es eine Zukunft? „Berg- und Schutzhütten der Zukunft“ – erster internationaler Expertendialog in der Region Villach mit über 20 Experten aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Südtirol, am Samstag, 27. April 2024 im Hoteldorf Schönleitn am Faaker See in der Region Villach

© Region Villach Tourismus

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Berg- und Schutz­hüt­ten bil­den das Rück­grat des alpi­nen Tou­ris­mus und sind nicht nur Orte der Erho­lung, son­dern auch lebens­ret­ten­de Anker in Not­la­gen. Doch wie sol­len sie zukünf­tig gestal­tet und geführt wer­den, um den sich wan­deln­den Bedürf­nis­sen von Gäs­ten gerecht zu wer­den?

Grü­ne Tech­no­lo­gien und digi­ta­le Inno­va­tio­nen

Die Berg­hüt­te der Zukunft soll nicht nur grün und ener­gie­aut­ark sein, son­dern auch digi­tal ver­netzt und welt­of­fen. Die­se Schluss­fol­ge­rung zog Georg Overs, Geschäfts­füh­rer der Regi­on Vil­lach Tou­ris­mus GmbH, aus dem Dia­log. Neue Tech­no­lo­gien sol­len genutzt wer­den, um die Gäs­te­er­fah­rung zu ver­bes­sern und gleich­zei­tig die öko­lo­gi­schen Fuß­ab­drü­cke zu mini­mie­ren.

Zwi­schen Tra­di­ti­on und Inno­va­ti­on

Die Dis­kus­si­on um die Zukunft der Schutz­hüt­ten steht im Span­nungs­feld zwi­schen dem Bewah­ren der Schön­heit der Natur und dem Zugang zu alpi­ner Pracht für die Men­schen. Dabei betont Wer­ner Radl vom Öster­rei­chi­schen Alpen­ver­ein die Bedeu­tung von Grund­kom­fort und moder­ner Aus­stat­tung, um den Anfor­de­run­gen ver­schie­de­ner Gäs­teg­rup­pen gerecht zu wer­den.

 

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Flo­ri­an Lüf­ten­eg­ger (Archi­tekt und Grün­der der Fir­ma Archi­tex­tur), Wer­ner Radl (Vor­sit­zen­der des Öster­rei­chi­schen Alpen­ver­eins (ÖAV) in Kärn­ten), Andrea Wis­tha­ler (Jugend- und Tou­ren­lei­te­rin des Alpen­ver­ein Süd­ti­rol sowie Geschäfts­füh­re­rin von „geo­mar­ke­ting — Kar­to­gra­fie & Erleb­nis­ar­chi­tek­tur“) (von links)
© Regi­on Vil­lach Tou­ris­mus

Indi­vi­dua­li­tät und Diver­si­tät

Wan­der­ex­per­te Heinz-Die­ter Quack warnt vor Pau­scha­lie­rung und plä­diert für hybri­de Hüt­ten­kon­zep­te, die den unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen und Erwar­tun­gen der Gäs­te gerecht wer­den. Eine dif­fe­ren­zier­te Betrach­tung der Gäs­teg­rup­pen und ihrer Bedürf­nis­se sei essen­zi­ell für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung von Berg- und Schutz­hüt­ten.

Aus­blick auf die Zukunft

Als Ergeb­nis des Exper­ten­dia­logs stre­ben die Teil­neh­men­den die Schaf­fung einer Blau­pau­se für die Berg­hüt­te der Zukunft an, die sowohl Tra­di­ti­on als auch Inno­va­ti­on ver­eint. Die Wie­der­errich­tung his­to­ri­scher Hüt­ten wie der Annahüt­te könn­te eine wich­ti­ge Ver­sor­gungs­lü­cke schlie­ßen und die grenz­über­schrei­ten­de Freund­schaft stär­ken.

 

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03.05.2024 09:00
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Berg- und Schutz­hüt­ten: Gibt es eine Zukunft? „Berg- und Schutzhütten der Zukunft“ – erster internationaler Expertendialog in der Region Villach mit über 20 Experten aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Südtirol, am Samstag, 27. April 2024 im Hoteldorf Schönleitn am Faaker See in der Region Villach

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