Aufklärung

Ein dickes „Plus“ für die Sucht­prä­ven­ti­on

Landesrätin Prettner überreichte im Spiegelsaal die Zertifikate des Präventionsprogramms „plus“ an 17 neue Pädagoginnen und Pädagogen aus folgenden Schulen: MS Bleiburg, MS St. Stefan, MMS Wolfsberg, MS Lavamünd, MS St. Marein.

Ein dickes „Plus“ für die Sucht­prä­ven­ti­onLR.in Prettner überreichte heute im Spiegelsaal die Zertifikate des Präventionsprogramm „plus“ an 17 neue Pädagoginnen und Pädagogen aus folgenden Schulen: MS Bleiburg, MS St. Stefan, MMS Wolfsberg, MS Lavamünd, MS St. Marein

© Büro LRin Prettner

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„Prä­ven­ti­on beginnt im Kin­des­al­ter. Daher set­zen wir in Kärn­ten bei der Sucht­vor­beu­gung seit vie­len Jah­ren schon in den Schu­len an. Und das nicht mit Pro­jekt­ta­gen, son­dern mit einem län­ger­fris­ti­gen Pro­gramm, das Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen vier Jah­re lang beglei­tet – dem Lebens­kom­pe­tenz­pro­gramm plus“, erklär­te heu­te, Don­ners­tag, Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner. Sie über­reich­te im Spie­gel­saal der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung an 17 Leh­re­rin­nen und Leh­rer das „plus“-Abschlusszertifikat. „Ich dan­ke den enga­gier­ten Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen für die­se so wich­ti­ge Basis­ar­beit. Mit Basis­ar­beit mei­ne ich die kon­kre­te För­de­rung von sozia­ler und emo­tio­na­ler Kom­pe­tenz der 10- bis 14-jäh­ri­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Rah­men des Sozia­len Ler­nens. Und ich mei­ne Auf­klä­rung über Sucht­mit­tel, Risi­ko­ver­hal­ten und Gewalt­prä­ven­ti­on, die im Kin­des- und Jugend­al­ter am effek­tivs­ten und nach­hal­tigs­ten wirkt“, beton­te Prett­ner.

Her­aus­for­de­run­gen des Jugend­al­ters

Mit elf, zwölf, drei­zehn Jah­ren pras­seln auf einen her­an­wach­sen­den Jugend­li­chen so vie­le Ein­drü­cke, Erfah­run­gen, Ereig­nis­se ein: Wie geht man damit um? Wie kommt man mit sei­nen Emo­tio­nen klar? Wie bewäl­tigt man Kon­flik­te? Wohin mit dem Frust? Wie redet man über Gefüh­le? Was tun mit Alko­hol? Mit Ziga­ret­ten und Snus? Und Hass im Netz? Fra­gen über Fra­gen. Und Her­aus­for­de­run­gen, vor der auch das Lehr­per­so­nal steht. Kärn­ten hat das „plus“-Programm im Jahr 2019 gestar­tet. „Kon­kret han­delt es sich bei „plus“ um ein Lebens­kom­pe­tenz­pro­gramm mit sucht- und gewalt­prä­ven­ti­ver Aus­rich­tung für die fünf­te bis ach­te Schul­stu­fe und damit für Schü­le­rin­nen und Schü­ler von 10 bis 14 Jah­ren. Der Umgang mit Sucht­mit­teln wird dabei eben­so the­ma­ti­siert wie ande­re Risi­ko­ver­hal­tens­wei­sen von Jugend­li­chen – wie Kon­sum­ver­hal­ten, Niko­tin oder Alko­hol und neue Medi­en“, erklär­te Eva Maria Adl­mann von der Sucht­prä­ven­ti­on im Amt der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung.

Lang­fris­ti­ge Unter­stüt­zung für Lehr­per­so­nal und Schü­ler

„Der Zer­ti­fi­ka­ti­ons­lehr­gang dau­ert vier Jah­re: Den Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen wird ein ent­spre­chen­des „Werk­zeug“ – inklu­si­ve maß­ge­schnei­der­tes Unter­richts­ma­te­ri­al — mit­ge­ge­ben. Ein Werk­zeug, das ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern beim Her­an­wach­sen hilft, das sie selbst­be­wuss­ter und eigen­ver­ant­wort­li­cher macht“, so Adl­mann. „Mit den heu­ti­gen 17 zer­ti­fi­zier­ten Per­so­nen ver­fü­gen wir in Kärn­ten über 406 zer­ti­fi­zier­te „plus“-Pädagoginnen und Päd­ago­gen, ins­ge­samt wur­den bereits knapp 1000, kon­kret 983, Leh­re­rin­nen und Leh­rer in die­sem Pro­gramm erfolg­reich geschult“, infor­mier­te die Gesund­heits­re­fe­ren­tin.

Ange­bo­ten wird das Pro­gramm in Koope­ra­ti­on mit der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le. „plus“ steht in Zusam­men­hang mit einem signi­fi­kant gerin­ge­ren Anstieg der Kon­sum­er­fah­run­gen mit Ziga­ret­ten und Alko­hol im Alter zwi­schen 13 und 14 Jah­ren. Die heu­te aus­ge­zeich­ne­ten Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen leh­ren in fol­gen­den Schu­len: MS Blei­burg, MS St. Ste­fan, MMS Wolfs­berg, MS Lava­münd, MS St. Marein.

20.05.2024 17:00
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Ein dickes „Plus“ für die Sucht­prä­ven­ti­onLR.in Prettner überreichte heute im Spiegelsaal die Zertifikate des Präventionsprogramm „plus“ an 17 neue Pädagoginnen und Pädagogen aus folgenden Schulen: MS Bleiburg, MS St. Stefan, MMS Wolfsberg, MS Lavamünd, MS St. Marein

© Büro LRin Prettner