Finanzausgleich
Einigung im Gesundheitswesen stärkt Kärnten
Kärntens Gesundheitsreferentin Landesrätin Beate Prettner begrüßt bundesweite Einigung: Gesundheitsstrategie, e-health und Impfpläne als Grundlage für optimierte Versorgung und Entlastung der Spitäler.
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Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner zeigt sich erfreut über die kürzlich erzielte Einigung zur Umsetzung des Finanzausgleichs im österreichischen Gesundheitswesen. Diese Einigung legt die Basis für Maßnahmen, die besonders für Kärnten von großer Bedeutung sind. Der neue Zielsteuerungsvertrag bis 2028, die e‑health-Strategie und konkrete Impfpläne wurden beschlossen.
Influenza-Impfsaison ohne Selbstbehalt
Ein bedeutender Schritt ist der Wegfall des Selbstbehalts für die Influenza-Impfung ab der nächsten Saison. Dies soll die Impfbereitschaft erhöhen und das Gesundheitssystem entlasten. Besonders hervorgehoben wurde auch die Möglichkeit für junge Erwachsene, sich kostenlos gegen HPV impfen zu lassen, was das Risiko für Gebärmutterhalskrebs drastisch reduziert.
Digitalisierung im Gesundheitswesen
Die Fortschritte im Bereich e‑health werden positiv bewertet. Die Priorität „digital vor ambulant vor stationär“ zielt darauf ab, Patientenströme zu optimieren und Spitäler zu entlasten. Die finanzielle Grundlage für den Ausbau von Primärversorgungseinheiten und Erstversorgungsambulanzen wurde ebenfalls gesichert. Die 24-Stunden-Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450 spielt dabei eine zentrale Rolle und bietet rund um die Uhr kostenfreie Beratung.
Nachhaltige Umsetzung gefordert
Prettner betont die Wichtigkeit einer konsequenten und nachhaltigen Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Kärnten und zur Entlastung der Spitäler.