Erpressung
31-Jähriger zu Geldzahlungen nach Videocall genötigt
Ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Spittal/Drau wurde Opfer einer perfiden Erpressung, die mit sexuellen Handlungen via Videocall begann und in hohen Geldforderungen endete.
Am 6. Mai 2024 trat eine bislang unbekannte Täterin über einen Messenger-Dienst mit dem Mann in Kontakt. Nach einer schriftlichen Konversation, die Vertrauen schaffen sollte, wurde auf einen weiteren Messenger-Dienst mit Videocall-Funktion gewechselt. Dort verleitete die Täterin den Mann zur Vornahme und Darstellung sexueller Handlungen während des Videocalls.
Erpressung mit Videomaterial
Mit der Drohung, die Videos an alle seine Internet-Freunde und insbesondere an seine Familienmitglieder zu verbreiten, forderte die Täterschaft die Überweisung eines Geldbetrages. Aus Angst vor der Veröffentlichung des kompromittierenden Materials überwies das Opfer innerhalb von sechs Wochen insgesamt viermal mehrere Tausend Euro.