Interview

Ein neu­es Kapi­tel: Das Leben der Vere­na Wag­ner

Die gebürtige Althofenerin spricht exklusiv über ihre einzigartige Reise von der Bühne des Donauinselfests bis zu ihrem neuen Album "Pionier". Sie teilt ihre Erfahrungen als junge Mutter, ihre Inspirationen beim Songschreiben und ihre Sicht auf die Herausforderungen und Freuden ihrer Musikkarriere.

Ein neu­es Kapi­tel: Das Leben der Vere­na Wag­ner Verena Wagner gibt im Interview private Einblicke über ihr Leben als Musikerin.

© Deborah Staubmann

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“KLiCK-Kärn­ten”: Wie war es für dich, beim Donau­in­sel­fest auf der Ö3-Büh­ne zu ste­hen, wäh­rend du bereits im 6. Monat schwan­ger warst und wie hat sich seit­dem alles für dich ver­än­dert?

Vere­na: Als ich den Con­test gewon­nen habe und dann auf der Ö3-Büh­ne beim Donau­in­sel­fest stand, war ich schon im 6. Monat schwan­ger. Das war eine ganz beson­de­re Erfah­rung für mich. Seit­dem hat sich unglaub­lich viel ver­än­dert! Ich bin Mut­ter gewor­den und habe eine Baby­pau­se ein­ge­legt. “In die­ser Zeit ent­stand auch mein neu­es Lied „Bis in olle Ewig­keit“, das ich für mein Kind geschrie­ben habe und wel­ches einen sehr ehr­li­chen Ein­blick gibt, was es für mich bedeu­tet, Mama zu sein.” .

“KLiCK-Kärn­ten”: Wie fühlst du dich, wenn du in Alt­ho­fen auf der Büh­ne stehst, wo zwei Wel­ten — dei­ne Kind­heit und dein pro­fes­sio­nel­les Büh­nen-Ich — auf­ein­an­der­tref­fen?

Vere­na: Ich glau­be, das wer­de ich erst begrei­fen, wenn ich in Alt­ho­fen auf der Büh­ne ste­he. Da ver­schwim­men ja zwei Wel­ten mit­ein­an­der – mei­ne gan­ze Kind­heit und mein pro­fes­sio­nel­les Büh­nen-Ich. Es schließt sich ein Kreis, und das fin­de ich schön. Das wird sicher span­nend, beson­ders wenn viel­leicht alte Bekann­te oder sogar ehe­ma­li­ge Volks­schul-Leh­rer im Publi­kum sind. Das fän­de ich sehr cool und lus­tig!

 

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“KLiCK-Kärn­ten”: Wovon lässt du dich inspi­rie­ren, wenn du neue Musik schreibst, und wie war der Pro­zess des Song­schrei­bens für „Bis in olle Ewig­keit“?

Vere­na: Von mei­nen eige­nen Geschich­ten und den Geschich­ten ande­rer. Beim Song­schrei­ben ver­su­che ich, hin­ter die Fas­sa­de zu schau­en und die Wahr­heit her­aus­zu­fil­tern. Es geht dar­um, die Essenz einer Situa­ti­on oder Emo­ti­on zu beschrei­ben. Das war beson­ders emo­tio­nal für mich bei „Bis in olle Ewig­keit“, da es um die Mut­ter­lie­be in all ihrer Ambi­va­lenz geht. Es ist nicht ein­fach, sol­che tief­sin­ni­gen Gefüh­le in Wor­te zu fas­sen, aber ich ver­su­che es mit Bil­dern und Meta­phern.

“KLiCK-Kärn­ten”: Was siehst du als die größ­te Her­aus­for­de­rung in dei­ner Musik­kar­rie­re an?

Vere­na: Die größ­te Her­aus­for­de­rung ist es, immer wei­ter­zu­ma­chen, auch wenn man sich ent­mu­tigt fühlt. Man braucht Stur­heit und Kon­se­quenz, aber auch einen frei­en Geist für die Krea­ti­vi­tät. Das Musik­busi­ness erfor­dert Dis­zi­plin und stän­di­ge Prä­senz, und die Pro­duk­ti­on eines pro­fes­sio­nel­len Albums ist finan­zi­ell anspruchs­voll. För­de­run­gen wie die vom öster­rei­chi­schen Musik­fonds sind dabei sehr hilf­reich und wich­tig.

 

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“KLiCK-Kärn­ten”: Wie gestal­test du die Zusam­men­ar­beit mit dei­ner Band und wel­chen Ein­fluss hat sie auf dei­ne Musik?

Vere­na: Ich lie­be mei­ne Band! Im Song­wri­ting-Pro­zess arbei­te ich meist allei­ne oder mit mei­nem Pro­du­zen­ten zusam­men. Die Songs sind dann fer­tig geschrie­ben und pro­du­ziert, bevor wir sie gemein­sam auf die Büh­ne brin­gen. Bei den Live-Auf­trit­ten arbei­ten wir an der Umset­zung der Songs und jeder bringt sei­ne Ideen ein. Es ist schön, die Songs bei den Kon­zer­ten immer wie­der neu zu inter­pre­tie­ren.

 

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“KLiCK-Kärn­ten”: Was erwar­tet die Besu­cher bei dei­nem Kon­zert in Alt­ho­fen?

Vere­na: Die Besu­cher kön­nen ein viel­fäl­ti­ges und rocki­ges Kon­zert in kom­plet­ter Band­be­set­zung erwar­ten, viel Ener­gie und Authen­ti­zi­tät. Ich erzäh­le ger­ne lus­ti­ge und inter­es­san­te Hin­ter­grund­ge­schich­ten zu mei­nen Lie­dern, das gehört für mich dazu.

“KLiCK-Kärn­ten”: Wel­chen Rat wür­dest du jun­gen Künst­lern geben, die eben­falls eine Musik­kar­rie­re anstre­ben?

Vere­na: Hört nicht auf! Der Weg kann lang und her­aus­for­dernd sein, aber die­je­ni­gen, die nicht auf­hö­ren, haben oft Erfolg. Es ist wich­tig, die Magie der Musik zu spü­ren und sich von ihr zu begeis­tern. Und noch ein Tipp: Nimm kei­nen Rat­schlag an von jeman­dem, mit des­sen Leben du nicht tau­schen möch­test. Geh raus, mach den ers­ten Schritt und nimm dei­ne Musik ernst mit all dei­ner Ener­gie!

 

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Video­link zu Vere­na Wag­ners Sin­gle “Bis in olle Ewig­keit”

04.07.2024 19:01 - Update am: 06.07.2024 17:47
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Ein neu­es Kapi­tel: Das Leben der Vere­na Wag­ner Verena Wagner gibt im Interview private Einblicke über ihr Leben als Musikerin.

© Deborah Staubmann