Interview
Ein neues Kapitel: Das Leben der Verena Wagner
Die gebürtige Althofenerin spricht exklusiv über ihre einzigartige Reise von der Bühne des Donauinselfests bis zu ihrem neuen Album "Pionier". Sie teilt ihre Erfahrungen als junge Mutter, ihre Inspirationen beim Songschreiben und ihre Sicht auf die Herausforderungen und Freuden ihrer Musikkarriere.
“KLiCK-Kärnten”: Wie war es für dich, beim Donauinselfest auf der Ö3-Bühne zu stehen, während du bereits im 6. Monat schwanger warst und wie hat sich seitdem alles für dich verändert?
Verena: Als ich den Contest gewonnen habe und dann auf der Ö3-Bühne beim Donauinselfest stand, war ich schon im 6. Monat schwanger. Das war eine ganz besondere Erfahrung für mich. Seitdem hat sich unglaublich viel verändert! Ich bin Mutter geworden und habe eine Babypause eingelegt. “In dieser Zeit entstand auch mein neues Lied „Bis in olle Ewigkeit“, das ich für mein Kind geschrieben habe und welches einen sehr ehrlichen Einblick gibt, was es für mich bedeutet, Mama zu sein.” .
“KLiCK-Kärnten”: Wie fühlst du dich, wenn du in Althofen auf der Bühne stehst, wo zwei Welten — deine Kindheit und dein professionelles Bühnen-Ich — aufeinandertreffen?
Verena: Ich glaube, das werde ich erst begreifen, wenn ich in Althofen auf der Bühne stehe. Da verschwimmen ja zwei Welten miteinander – meine ganze Kindheit und mein professionelles Bühnen-Ich. Es schließt sich ein Kreis, und das finde ich schön. Das wird sicher spannend, besonders wenn vielleicht alte Bekannte oder sogar ehemalige Volksschul-Lehrer im Publikum sind. Das fände ich sehr cool und lustig!
“KLiCK-Kärnten”: Wovon lässt du dich inspirieren, wenn du neue Musik schreibst, und wie war der Prozess des Songschreibens für „Bis in olle Ewigkeit“?
Verena: Von meinen eigenen Geschichten und den Geschichten anderer. Beim Songschreiben versuche ich, hinter die Fassade zu schauen und die Wahrheit herauszufiltern. Es geht darum, die Essenz einer Situation oder Emotion zu beschreiben. Das war besonders emotional für mich bei „Bis in olle Ewigkeit“, da es um die Mutterliebe in all ihrer Ambivalenz geht. Es ist nicht einfach, solche tiefsinnigen Gefühle in Worte zu fassen, aber ich versuche es mit Bildern und Metaphern.
“KLiCK-Kärnten”: Was siehst du als die größte Herausforderung in deiner Musikkarriere an?
Verena: Die größte Herausforderung ist es, immer weiterzumachen, auch wenn man sich entmutigt fühlt. Man braucht Sturheit und Konsequenz, aber auch einen freien Geist für die Kreativität. Das Musikbusiness erfordert Disziplin und ständige Präsenz, und die Produktion eines professionellen Albums ist finanziell anspruchsvoll. Förderungen wie die vom österreichischen Musikfonds sind dabei sehr hilfreich und wichtig.
“KLiCK-Kärnten”: Wie gestaltest du die Zusammenarbeit mit deiner Band und welchen Einfluss hat sie auf deine Musik?
Verena: Ich liebe meine Band! Im Songwriting-Prozess arbeite ich meist alleine oder mit meinem Produzenten zusammen. Die Songs sind dann fertig geschrieben und produziert, bevor wir sie gemeinsam auf die Bühne bringen. Bei den Live-Auftritten arbeiten wir an der Umsetzung der Songs und jeder bringt seine Ideen ein. Es ist schön, die Songs bei den Konzerten immer wieder neu zu interpretieren.
“KLiCK-Kärnten”: Was erwartet die Besucher bei deinem Konzert in Althofen?
Verena: Die Besucher können ein vielfältiges und rockiges Konzert in kompletter Bandbesetzung erwarten, viel Energie und Authentizität. Ich erzähle gerne lustige und interessante Hintergrundgeschichten zu meinen Liedern, das gehört für mich dazu.
“KLiCK-Kärnten”: Welchen Rat würdest du jungen Künstlern geben, die ebenfalls eine Musikkarriere anstreben?
Verena: Hört nicht auf! Der Weg kann lang und herausfordernd sein, aber diejenigen, die nicht aufhören, haben oft Erfolg. Es ist wichtig, die Magie der Musik zu spüren und sich von ihr zu begeistern. Und noch ein Tipp: Nimm keinen Ratschlag an von jemandem, mit dessen Leben du nicht tauschen möchtest. Geh raus, mach den ersten Schritt und nimm deine Musik ernst mit all deiner Energie!
Videolink zu Verena Wagners Single “Bis in olle Ewigkeit”



