Gotschuchen
Besuch im Haus voller Experimente
Im „EXPI Hands on Science Center“ in Gotschuchen gibt es physikalische Phänomene zum „Angreifen“. Den Besuchern stehen dabei oft die Haare zu Berge. „KLiCK Kärnten“ ließ sich durch das Haus der Experimente im Rosental führen.
Das „EXPI Hands on Science Center“, ein Haus voller Experimente, wurde im Jahr 2010 in Gotschuchen in der Gemeinde St. Margareten im Rosental eröffnet. Der Verein „Science Center“ unter Obmann Samo Kupper, ein promovierter Quantenmechaniker, ließ die 400 Quadratmeter umfassende Ausstellungshalle errichten.
Schulklassen fehlen
„Derzeit haben wir 60 Objekte in unserem Mitmach-Museum. Bei einem Objekt können wir sogar kosmische Strahlen sichtbar machen“, erklärt Kupper im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. Der Bau der Halle war ein Leader-Projekt der EU und der Gemeinde St. Margareten im Rosental. Im vergangenen Jahr litt auch das „EXPI“ unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Wir fuhren in dieser Zeit auf null herunter. Es fehlten vor allem Schulen. Immerhin besuchten uns vor Corona jährlich rund 3.000 Kinder. Leider bekommen wir von niemanden eine Förderung und kämpfen ums Überleben“, erzählt Kupper. Vor der Pandemie war das „EXPI“ das bestbesuchte Ausflugsziel im Rahmen des Schulunterrichts.
Einstein lässt grüßen
Im Mittelpunkt steht auch heuer die großartige multimediale Mitmach-Ausstellung „Einstein inside“ der Universität Tübingen. Die Ausstellung präsentiert eine anschauliche, unterhaltsame und leicht verständliche Einführung in die Welt der Relativitätstheorie. Interaktive Explorationen, Multimedia-Stationen, Visualisierungen und Animationen bieten für jeden einen passenden Zugang zu einer fantastischen, dabei doch realen Welt. Nicht nur für interessierte Kinder ist das „Science Center“ einen Besuch wert, auch namhafte Physiker sind in der Ausstellungshalle immer wieder antreffen.
Die Führung
Die gebürtige Salzburgerin Mathilda Holleis verschlug es der Liebe wegen nach St. Margareten. Sie führt die Besucher auf Wunsch durch die Welt der Physik und erklärt die einzelnen Exponate. „Kinder stehen gerne in der Blue Box. Hier können sie mit Hilfe eines Tuchs sprichwörtlich von der Bildfläche verschwinden. Sie lieben auch das Experimentieren mit dem Hochspannungsgenerator, wo ihnen tatsächlich die Haare zu Berge zu stehen“, erklärt Holleis. Während in Museen das Berühren der Objekte verboten ist, darf man im „Science Center“ die meisten Exponate anfassen.
„EXPI Hands on Science Center“
- Derzeit kein Normalbetrieb
- Besuche sind mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags jeweils ab 13 Uhr nach nach vorheriger Anmeldung (0660/44 30 332) möglich.
- Online: www.expi.at
- Das „EXPI Hands on Science Center“ in Gotschuchen im Rosental
- Der kleinen Besucherin stehen bei diesem Experiment die Haare zu Berge.
- Am Eingang in die Halle befindet sich eine Wärmebildkamera.
- Mathilda Holleis führt die Besucher durch die Ausstellung.
