Sicherheitsgipfel
Land beschäftigte sich mit Unwetter-Schäden
Beim Sicherheitsgipfel in Klagenfurt standen der Schutz der Bevölkerung und die Bewältigung von Unwetterschäden im Fokus. Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Kollegen informierten über die aktuelle Lage und geplante Maßnahmen.
© LPD Kärnten/Gernot Gleiss
Unwetterschäden und Sicherheitslage
Der Sicherheitsgipfel, geleitet von Landeshauptmann Peter Kaiser, brachte heute Vertreter der Politik, Behörden und Rettungsorganisationen zusammen. Neben Landeshauptmann Kaiser nahmen Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Landesrat Daniel Fellner und Markus Matschek von der Landesverwaltung teil. Besprochen wurden die Unwetterschäden an der Infrastruktur und die aktuelle Sicherheitslage. Laut der Landespolizei gibt es keine besorgniserregende Häufung von Jugendkriminalität. Regelmäßige Polizeikontrollen an beliebten Treffpunkten sollen präventiv wirken.
Unwetterschäden an Infrastruktur
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber berichtete von erheblichen Schäden an Landesstraßen und im ländlichen Wegenetz, insbesondere in den Bezirken Spittal, St. Veit und Wolfsberg. Die Schäden belaufen sich auf mehrere Millionen Euro, und es wird rund um die Uhr an der Wiederherstellung der Befahrbarkeit gearbeitet. Besonders betroffen ist die Innerkrems-Landesstraße mit 28 Schadstellen.
Soforthilfe für betroffene Haushalte
Landesrat Daniel Fellner informierte über die Unwetterschäden an privaten Haushalten. 159 Haushalte in den Bezirken Spittal, St. Veit und Wolfsberg sind betroffen. Das Land Kärnten verlängert die Soforthilfe, die Betroffenen eine finanzielle Unterstützung zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro bietet, je nach Schadenshöhe.


