Schutzmaßnahmen
Klagenfurt: Ein Jahr nach dem Hochwasser
Am Anfang des letzten Augusts führte das Unwetter „Zacharias“ in Klagenfurt zu schweren Überschwemmungen, insbesondere in den Stadtteilen Viktring und Waidmannsdorf.
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Klagenfurt zieht Bilanz
Überflutete Keller und Zivilschutzwarnungen betrafen rund 15.000 Haushalte. Dank des Einsatzes der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren konnte ein Übertreten der Dämme verhindert werden.
Verbesserungen und neue Maßnahmen
Seit dem Hochwasser wurden zahlreiche Schutzmaßnahmen verbessert und Alarmpläne überarbeitet. Der Krisenstab, bestehend aus Feuerwehr, Bundesheer, Polizei und städtischen Fachabteilungen, arbeitete rund um die Uhr, um die Situation zu bewältigen.
Wolfgang Germ, Leiter des Feuerwehrkrisenstabs, erläutert die Fortschritte: „Wir haben unseren Hochwasserschutzeinsatzplan fixiert und unser Equipment aufgerüstet. Sanierungen und Schutzmaßnahmen wurden beim Treimischer Teich und der Karl-Truppe-Straße durchgeführt. Zudem wurde ein mobiler Hochwasserschutz angeschafft.“
Der Wasserverband Glanfurt hat die wasserrechtliche Einreichung für das Hochwasserschutzprojekt „Glanfurt“ abgeschlossen, der Baustart ist für 2025 geplant. Auch der Wasserverband Wörthersee-Ost arbeitet an der Neuordnung der Seekanalisation, um die Bereiche Viktring und Waidmannsdorf zu entlasten.

Geplante Maßnahmen und Sanierungen
Weitere Sanierungsarbeiten am Treimischer Teich und am Rückhaltebecken in der Karl-Truppe-Straße sind in Planung. Hochwasserschutzreferentin Sandra Wassermann hat kürzlich einen Antrag zur Dammsanierung und einem geotechnischen Gutachten in den Stadtsenat eingebracht. Die Bauarbeiten sollen zeitnah beginnen.
