Das Projekt „Lebensfreude – Im Alltag tun was gut tut®“, entwickelt von der Fachhochschule Kärnten in Zusammenarbeit mit der Diakonie de La Tour, setzt auf gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheit und Lebensqualität der Angehörigen. Der Fonds Gesundes Österreich finanziert das Programm, das erstmalig in Kärnten umgesetzt wird.
Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden
Mit über 96.000 Menschen, die in österreichischen Pflegeheimen leben, stehen nicht nur diese, sondern auch ihre Angehörigen vor großen Herausforderungen. Das Programm „Lebensfreude“ bietet diesen Angehörigen Unterstützung, um ihre eigene Lebensqualität zu verbessern. Entwickelt von Ursula Costa und ihrem Team aus Tirol, wird das Programm von den Ergotherapeutinnen Lisa Resei und Sabine Murbacher umgesetzt. Teilnehmer berichten von spürbaren Verbesserungen in ihrem Alltag durch das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Programm.
Erfahrungen und positive Rückmeldungen
Die Resonanz der Teilnehmer ist durchweg positiv. Eine Teilnehmerin betont, dass sie nun besser versteht, was ihr gut tut und wie sie ihren Alltag gesünder gestalten kann. Sabine Murbacher hebt hervor, dass das Programm nicht nur den Angehörigen hilft, sondern auch den Austausch mit anderen in ähnlichen Lebenssituationen ermöglicht.
Zukunftsausblick und Erweiterung
Die positiven Erfahrungen motivieren das Projektteam, „Lebensfreude“ langfristig zu etablieren. Geplant ist eine Ausweitung des Programms auf weitere Institutionen oder gemeindebasierte Angebote, um noch mehr Menschen zu erreichen. Der Wunsch nach jährlicher Durchführung des Programms wird von den Teilnehmern geäußert, um fortlaufende Unterstützung zu gewährleisten.