Tumorerkrankungen

Aus­zeich­nung für Nie­ren­krebs­zen­trum im Kli­ni­kum

Das Klinikum Klagenfurt wurde als erstes Krankenhaus Österreichs als Nierenkrebszentrum ausgezeichnet.

Aus­zeich­nung für Nie­ren­krebs­zen­trum im Kli­ni­kumPrim. Diego Signorello, OÄ Aigul Salmhofer und Prim. Wolfgang Eisterer (v.l) 

© KABEG/Hipp

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Als ers­tes Kran­ken­haus in Öster­reich wur­de das Kli­ni­kum Kla­gen­furt von der Deut­schen Krebs­ge­sell­schaft (DKG) als Nie­ren­krebs­zen­trum aus­ge­zeich­net. Ent­schei­dend für die­se renom­mier­te Aus­zeich­nung waren die hohe Qua­li­tät der Dia­gno­se­stel­lung, sowie The­ra­pie und Nach­sor­ge. Im Kli­ni­kum Kla­gen­furt wird jähr­lich bei mehr als 80 Pati­en­ten ein Nie­ren­zell­kar­zi­nom, wel­ches zu den häu­fi­ge­ren bös­ar­ti­gen Tumor­er­kran­kun­gen bei Erwach­se­nen zählt, neu dia­gnos­ti­ziert. Die­go Signo­rel­lo, Abtei­lungs­vor­stand der Uro­lol­gie im Kli­ni­kum: „Das Durch­schnitts­al­ter liegt zwi­schen 50 und 60 Jah­ren, wobei Män­ner häu­fi­ger betrof­fen sind als Frau­en.”

Inter­dis­zi­pli­nä­res Vor­ge­hen

Ein indi­vi­du­el­ler Behand­lungs­plan wird im Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Abtei­lun­gen für jeden Pati­en­ten erstellt.  „Mög­lich ist sowohl eine robo­ter­ge­stüt­ze Ope­ra­ti­on, aber auch eine kon­ser­va­ti­ve Behand­lung“, berich­tet Wolf­gang Eis­te­rer, Abtei­lungs­vor­stand der Häma­to­lo­gie und Inter­nis­ti­schen Onko­lo­gie sowie Lei­ter des Onko­lo­gi­schen Zen­trums.

Behand­lungs­va­ri­an­te Kryo­ab­la­ti­on

Zudem gibt es für Pati­en­ten, die nur noch eine Nie­re haben oder nicht ope­ra­ti­ons­taug­lich sind, auch die Behand­lungs­va­ri­an­te einer Kryo­ab­la­ti­on. „Dabei wird der Tumor durch eine mini­mal­in­va­si­ve Käl­te­an­wen­dung gezielt zer­stört. Auch eine Immun­the­ra­pie wird ange­bo­ten. Die­se kommt vor allem zum Ein­satz, wenn die Erkran­kung bereits fort­ge­schrit­ten ist und sich Meta­sta­sen gebil­det haben oder ein Rück­fall der Erkran­kung nach einer Ope­ra­ti­on ver­hin­dert wer­den soll“, so Eis­te­rer.

Regel­mä­ßi­ge Tumor­boards

Regel­mä­ßi­ge Tumor­boards die­nen dazu, den Pati­en­ten die opti­ma­le Behand­lungs­op­ti­on zu gewähr­leis­ten. „Die­ser Umstand sowie die aus­ge­zeich­ne­te OP-Qua­li­tät, unse­re Fall­zah­len aber auch die Nach­sor­ge unse­rer Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten haben die Begut­ach­ter über­zeugt. Als ers­tes Kran­ken­haus in Öster­reich erhiel­ten wir das Zer­ti­fi­kat des Nie­ren­krebs­zen­trums“, ergänzt Signo­rel­lo.

13.08.2024 18:00
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Aus­zeich­nung für Nie­ren­krebs­zen­trum im Kli­ni­kumPrim. Diego Signorello, OÄ Aigul Salmhofer und Prim. Wolfgang Eisterer (v.l) 

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