Praktische Erfahrungen gesammelt
Zwischen Ende Juni und September hatten etwa 50 Jugendliche die Chance genutzt, bei den Stadtwerken Klagenfurt erste Berufserfahrungen zu sammeln. Die Tätigkeiten waren breit gefächert: In handwerklichen Bereichen unterstützten die Praktikanten bei Wartungs- und Reparaturarbeiten, während in den Büros Daten erfasst, Dokumente archiviert und Berichte erstellt wurden. Auch in technischen Abteilungen, etwa bei der Planung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, waren die Jugendlichen involviert. „Unsere Praktikant bekamen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in realen Projekten einzusetzen und gleichzeitig die Abläufe in einem großen Unternehmen kennenzulernen“, betonte Bernd Streißnig, stellvertretender Leiter der Personalabteilung.
Eine Win-Win-Situation
Das Unternehmen verfolgte mit den Ferialpraktika klare Ziele: Es ging nicht nur darum, die Praktikanten durch praktische Erfahrungen auf die Arbeitswelt vorzubereiten, sondern auch um die Entlastung der festangestellten Mitarbeiter in den Sommermonaten. Zudem brachten die jungen Menschen oft frische Ideen und neue Perspektiven in die Arbeitsabläufe ein. „Wir sahen in den Praktikant eine wertvolle Unterstützung, die gleichzeitig neue Impulse ins Unternehmen brachte“, so Streißnig weiter.
Positive Rückmeldungen
Die Rückmeldungen der Praktikant fielen überwiegend positiv aus. Viele schätzten die praxisnahe Ausbildung und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Besonders gelobt wurde die freundliche Atmosphäre und die Einbindung in reale Projekte. Es gab auch konstruktive Kritik: Einige Jugendliche wünschten sich noch mehr Anleitung und klare Aufgabenstellungen. Streißnig erläuterte: „Natürlich gibt es immer Raum für Verbesserungen, aber insgesamt waren die Rückmeldungen sehr ermutigend und zeigten uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Perspektiven für die Zukunft
Die Stadtwerke Klagenfurt sahen die Ferialpraktika als Investition in die Zukunft. Die Praktikanten knüpften wertvolle Kontakte, erhielten Einblicke in mögliche Karrierewege und wurden bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützt. Besonders engagierte Jugendliche könnten nach Abschluss ihrer Ausbildung sogar ein Angebot für eine Festanstellung erhalten. „Für uns waren die Praktika nicht nur eine kurzfristige Lösung, sondern auch eine langfristige Investition in potenzielle zukünftige Mitarbeiter“, betonte Streißnig abschließend.

