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Pariser Café inspirierte Kärntner Maler
In der malerischen Klagenfurter Stadthaus-Gewölbegalerie eröffnete Gerhard Plaschke, bekannt unter seinem Künstlernamen „Aristos“, seine neueste Ausstellung.
Zeigten sich von den Werken beeindruckt: Dompfarrer Peter Allmaier, Moderator Harald Raffer und Polizei-Freund Reinhold Hribernig – mit Künstler Gerhard Plaschke alias „Aristos“ (von links) © G. Eggenberger
Vernissage in der Gewölbegalerie
Landeshauptmann Peter Kaiser zeigte sich bei der Vernissage besonders angetan von einem Aquarell, das ein Pariser Café darstellt, in dem er selbst schon einmal zu Gast war. Die kunstvollen Werke von Plaschke, die durch ihre subtile Aquarelltechnik und die feine Mischung aus Kohle, Bleistift, Tusche und Kreide bestechen, entführten die Besucher in eine Welt voller Zartheit und Leichtigkeit.
Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch nicht nur die Werke, sondern auch die spannenden Gespräche. Peter Kaiser, der sich als begeisterter Kunstliebhaber outete, diskutierte ausführlich mit dem Künstler über dessen Werke und die Inspirationen, die er auf seinen Reisen gesammelt hat. Plaschke, der mehrere Monate im Jahr in seinem Atelier auf Kreta verbringt, konnte auch bei dieser Ausstellung wieder einmal seine internationale Klasse unter Beweis stellen.
Kärntner Kunst im Rampenlicht
Das Interesse an Plaschkes Arbeiten ist groß, was auch die Anwesenheit zahlreicher prominenter Gäste unterstreicht. Neben Peter Kaiser waren auch Klagenfurts Kulturstadtrat Franz Petritz, Dompfarrer Peter Allmaier und der Marburger Mosaikkünstler Igor Oresic vor Ort. Oresic sorgte mit seinen flotten Klängen für eine angenehme musikalische Untermalung der Veranstaltung. Besonderes Lob erhielt Plaschke von Petritz, der den Künstler als „eifrigen Botschafter der Farben und Formen“ bezeichnete.
Gerhard Plaschke, der in der Kunstwelt unter dem Namen „Aristos“ bekannt ist, begrüßte unter den Gästen auch Ewald Wiedenbauer, Präsident der Vereinigung der historischen Gendarmerie-Freunde Österreichs, sowie Ex-Vizekanzler Herbert Haupt und zahlreiche Vertreter aus Kultur, Medien und Wirtschaft. Es wurde über die Kunst, aber auch über persönliche Erlebnisse und Eindrücke diskutiert, die Plaschke auf seinen Reisen durch Frankreich, Griechenland und viele andere Länder gesammelt hat.

Ein kultureller Leckerbissen
Die Ausstellung, die noch bis zum 30. September geöffnet ist, bietet Kunstliebhabern täglich die Gelegenheit, in die farbenprächtige Welt von „Aristos“ einzutauchen. Die Vernissage endete mit einem kulturellen Höhepunkt: Plaschke griff selbst zur Gitarre und unterhielt die Gäste mit einem Lied. Zur Finissage am 30. September um 16 Uhr steht ein weiteres Highlight an, wenn der Klagenfurter Schriftsteller Günter Schmidauer aus seinem neuen Werk „Wortanfälle“ liest.

