Literatur
Startschuss zum 17. Kärntner Lyrikpreis
Rund 15.000 Euro Siegesprämie winken beim 17. Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt.
Pressekonferenz zum „Kärntner Lyrikpreis“: Der renommierte Zeilenwettbewerb ist aus dem Kärntner Kulturgeschehen nicht mehr wegzudenken und gilt bereits als zweitgrößte Literaturveranstaltung unseres Bundeslandes.© STW/Hude
Die Stadtwerke Klagenfurt schreiben auch heuer wieder den Kärntner Lyrikpreis für deutsche und slowenische Autorinnen/Autoren aus, übrigens bereits zum 17. Mal seit 2008. Hier können talentierte Zeilentänzer ihre feinfühligen Wortkonstruktionen einer großen Öffentlichkeit präsentieren. Dabei winken Preisgelder in der Höhe von rund 15.000 Euro.
Bis zu 250 Wortartisten
Jährlich nehmen bis zu 250 Wortartisten der deutschen oder slowenischen Sprache an diesem Wettbewerb der Reime und Verse teil und dokumentieren damit, dass die Gattung „Lyrik“ in unserem Bundesland einen wichtigen Stellenwert besitzt. Am gestrigen Dienstag fiel der Startschuss für interessierte Teilnehmer, Einsendeschluss ist der 28. Oktober 2024.
Jury prominent besetzt
Danach tagt die prominent besetzte Jury, die die eingesandten Gedichte anonym bewertet. „Die Werke der fantasievollen Schreiberinnen und Schreiber behandeln die unterschiedlichsten Themen und beindrucken durch enorme Ausdruckskraft, wuchtige Formulierungen oder tiefsinnige Gedanken“, erklärte Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole bei der Pressekonferenz. STW-Vorstandskollege Mag. Harald Tschurnig fordert Schreibtalente auf, sich rechtzeitig beim Lyrikpreis zu beteiligen. Schließlich würden zehn attraktive Geldpreise winken. Laut Landeskulturreferent und Landeshauptmann Peter Kaiser drückt Lyrik nicht nur höchst individuelle Gefühle aus, sondern konserviert auch Empfindungen sowie Spannungen in Gesellschaften.
Weit über die Landesgrenzen hinaus
Als „Strahlkraft, die weit über Kärntens Landesgrenzen hinweg reicht“, bezeichnete der Klagenfurter Kulturreferent Stadtrat Franz Petritz den Lyrikpreis. Und der Klagenfurter Kulturamtsleiter Alexander Gerdanovits unterstrich die enorme Bedeutung eines Poesie Wettbewerbes für „unsere Stadt“.
Hoch dotiert
Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.500 Euro, der dritte Preis mit 800 Euro. Diese Sieger erhalten zudem eine Glastrophäe der HTL Ferlach. Zudem winken fünf 500 Euro-Gewinne durch die PSG PosterService GmbH, die KEG Kraftwerkserrichtungs- und Betriebsgesellschaft, den Slowenischen Kulturverband, den PEN-Club Austria und den Drava/Wieser-Verlag. Das Land Kärnten (Kulturabteilung) vergibt nach Jurybeschluss einen Sonderpreis von 3.000 Euro für ein Lebenswerk, die Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt einen Geldpreis in der Höhe von 1.500 Euro (ebenfalls für ein Lebenswerk). Heuer gibt es außerdem zum dritten Mal eine Prämie für slowenische Dichtkunst.
Einsendeschluss: 28. Oktober 2024
Erwartet werden bei freier Themenwahl Gedichte und lyrische Beiträge, auch abstrahierte Elaborate oder politische zeitkritische Kommentare in „gebundener“ Sprache. Die Mundart bleibt ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind Kärntner Lyrikerinnen und Lyriker sowie in anderen Bundesländern oder im Ausland lebende Kärntner (Texte in deutscher und/oder slowenischer Sprache). Einreichungen mit bis zu vier unveröffentlichten Gedichten in 8‑facher Ausfertigung. Da das Auswahlverfahren anonymisiert erfolgt, soll auf den Texten kein Autorenname aufscheinen. Stattdessen sollte der Name mit einer kurzen Biografie und Tel. Nr. (Post und Mailadresse) gesondert angegeben werden.
Adresse für die Einsendugen
Adresse: Stadtwerke Klagenfurt, St. Veiter Straße 31, 9020 Klagenfurt am Wörthersee,
Abteilung PR/Marketing, Stichwort: Kärntner Lyrikpreis.
Preisüberreichung am 28. November
Die feierliche Übergabe des „Kärntner Lyrikpreises 2024“ erfolgt heuer am Donnerstag, 28. November, um 18 Uhr im Klagenfurter Stadthaus. Siegreiche Autoren und Autorinnen lesen aus ihren Werken. Die Bevölkerung ist zu dieser einmaligen Kultur-Gala (mit Musik und Buffet) herzlich eingeladen. Eintritt frei.
