Arterhaltung

Tol­le Aus­zeich­nung für die Land­ju­gend Mei­sel­ding

Vorzeigeprojekt am Gunzenberg mit "Chance-Maker-Award" ausgezeichnet.

Tol­le Aus­zeich­nung für die Land­ju­gend Mei­sel­dingDie Landjugend Meiselding ist mit Recht stolz auf den "Chance-Maker-Award".

© Christan Hofer/Robert Harson/REWE

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige
Die Land­ju­gend Mei­sel­ding hat sich in die­sem Som­mer in Koope­ra­ti­on mit dem Bis­tum Gurk und ganz beson­ders mit Revier­förs­ter Georg Gey­er dem Pro­jekt “Art­erhal­tung des Auer­wil­des beim Bis­tum Gurk am Gun­zen­berg” gewid­met und kann dahin­ge­hend bereits zahl­rei­che Erfol­ge ver­zeich­nen. U. a. gewan­nen die jun­gen, enga­gier­ten Leu­te den begehr­ten “Chan­ge-Maker-Award”, wodurch die Umset­zung von der Bil­la-Pri­vat­stif­tung “Blü­hen­des Öster­reich” und dem Kli­ma­schutz­mi­nis­te­ri­um unter­stützt wur­de. Außer­dem wur­de das Pro­jekt (20 Mit­glie­der, 280 Pro­jekt­stun­den) für die Prä­mie­rung der Land­ju­gend Kärn­ten ein­ge­reicht und sei­tens des Lan­des­vor­stands als bes­tes Pro­jekt kärn­ten­weit aus­ge­zeich­net. Umso grö­ßer ist dem­nach auch die Freu­de der Orts­grup­pe Mei­sel­ding, das Bun­des­land Kärn­ten bei der öster­reich­wei­ten Pro­jekt­prä­mie­rung am 16. Novem­ber in Bre­genz ver­tre­ten zu dür­fen.

Pro­jekt “Lebens­raum Auer­wild”

Die Lebens­räu­me des Auer­wil­des sind von gro­ßer Bedeu­tung für deren Art­erhal­tung. Die Wäl­der Öster­reichs bie­ten nicht nur Schutz vor Raub­tie­ren, son­dern auch eine reich­hal­ti­ge Nah­rungs­quel­le, die aus Bee­ren, Knos­pen, Blät­tern und Insek­ten besteht. Jedoch sind die­se Lebens­räu­me oft bedroht. Durch zu hohen Raub­wild­be­stand, mensch­li­che Ein­grif­fe und den Kli­ma­wan­del. Um die­se fas­zi­nie­ren­den Vögel zu schüt­zen, wer­den in Öster­reich ver­schie­de­ne Maß­nah­men ergrif­fen. Dazu gehö­ren die Erhal­tung und Wie­der­her­stel­lung der Lebens­räu­me sowie Schutz­pro­gram­me, wel­che dar­auf abzie­len, die Popu­la­ti­on zu über­wa­chen und zu unter­stüt­zen. Kon­kret lau­tet das Ziel, die Auer­wild­po­pu­la­ti­on am Gun­zen­berg im Gebiet rund um den „Hah­nen­ko­gel“ zu erhal­ten und zu för­dern.

Anzei­ge
Ver­tre­ter der Land­ju­gend Mei­sel­ding bei der Arbeit am Gun­zen­berg.
© LJ Mei­sel­ding

Gun­zen­berg und “Hah­nen­ko­gel”

Ein­ge­bet­tet in die Gurk­ta­ler Alpen besticht der Gun­zen­berg mit sei­ner ruhi­gen und idyl­li­schen Land­schaft. Der klei­ne Pass, Nähe der Gemein­de Mölb­ling (Bezirk St. Veit), ist seit Gene­ra­tio­nen als belieb­ter Lebens­raum für das Auer­wild bekannt. Die rund 2,1 Hekt­ar gro­ße Pro­jekt­flä­che, umgangs­sprach­lich auch als „Hah­nen­ko­gel“ bekannt, befin­det sich auf etwa 1.000 Metern See­hö­he, geprägt von Lär­chen- und Fich­ten­be­stän­den und zeich­net sich durch eine schat­ti­ge Lage aus. Durch das Pro­jekt soll der Lebens­raum für die­se sel­te­ne Tier­art in die­sem Revier auf­ge­wer­tet wer­den. Als eine Maß­nah­me wur­den Jung­kul­tu­ren geläu­tert und durch­lich­tet, um dem Auer­wild ein pro­blem­lo­ses Ein­fal­len in den Bestand zu ermög­li­chen. Auch wur­den her­um­lie­gen­de Äste auf Häu­fen zusam­men­ge­tra­gen, damit der Boden frei für die Boden­balz des Auer­hah­nes bleibt. Das Pro­jekt wur­de voll­stän­dig aus den auf der Flä­che vor­han­de­nen Roh­stof­fen (Rei­ßig) rea­li­siert, um den Lebens­raum des Wild­be­stan­des mög­lichst natur­nah und an die öko­lo­gi­schen Gege­ben­hei­ten ange­passt zu gestal­ten.

 

19.09.2024 08:00 - Update am: 19.09.2024 09:26
Anzeige
Tol­le Aus­zeich­nung für die Land­ju­gend Mei­sel­dingDie Landjugend Meiselding ist mit Recht stolz auf den "Chance-Maker-Award".

© Christan Hofer/Robert Harson/REWE