Entscheid
EU senkt Schutzstatus für Wölfe
Kärntner Landwirtschaftskammer begrüßt Brüsseler Entscheidung und drängt auf rasche gesetzliche Änderungen.
© Paul_Gruber
Erfreuliche Nachrichten aus Brüssel
Die Entscheidung der EU-Botschafter, den Schutzstatus von Wölfen herabzusetzen, wird in Kärnten als großer Erfolg gewertet. Kärntner Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber zeigt sich optimistisch: „Brüssel hat endlich erkannt, dass der hohe Schutzstatus nicht mehr gerechtfertigt ist. Unsere Alm- und Weidewirtschaft braucht dringend Schutz.“
Intensive Lobbyarbeit zahlt sich aus
Huber verweist auf die engagierten Bemühungen der Landwirtschaftskammer Kärnten, die seit Jahren für eine Absenkung des Schutzstatus eintreten. „Gemeinsam mit anderen Interessensvertretern haben wir direkt bei den EU-Institutionen Druck gemacht und die Problematik vor Ort erläutert. Unser Einsatz hat Wirkung gezeigt.“
Weg zur gesetzlichen Änderung
Nun stehen jedoch weitere Schritte an, um den Schutzstatus rechtlich zu ändern. Huber fordert eine Anpassung der Berner Konvention bereits in der nächsten Sitzung im Dezember. „Wir müssen sicherstellen, dass auch die Staaten, aus denen Wölfe nach Kärnten einwandern, die Bejagung intensivieren. Bis dahin setzen wir unsere eigenen Maßnahmen fort.“