Lehrlingsschule

Start für 30 Lehr­lin­ge bei der Kelag

Für 30 Lehrlinge begann heute ihre Ausbildung bei Kärntens Energie-Dienstleister „Kelag“ in dessen Lehrlingsschule in St. Veit.

Start für 30 Lehr­lin­ge bei der Kelag Michaela Sapetschnig, Kelag-Vorstand Danny Güthlein, Dominik Miklau, Matthias Kohlmaier und „Kärnten Netz“-Geschäftsführer Michael Marketz (von links)

© Kelag

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Zwei Elek­tro­tech­ni­ke­rin­nen und 18 Elek­tro­tech­ni­ker, fünf Bürokauffrauen und zwei Bürokaufmänner, ein Maschi­nen­bau­tech­ni­ker, ein Appli­ka­ti­ons­ent­wick­ler und ein Koch – für drei­ßig Jugend­li­che begann heu­te in der Kelag-Lehr­lings­schu­le in St. Veit ihre Leh­re bei der „Kelag“ und bei „Kärnten Netz“.

Jun­ge Fach­kräf­te

Kärn­tens Ener­gie-Dienst­leis­ter setzt seit Jahr­zehn­ten auf die Aus­bil­dung von Lehr­lin­gen. „Wir brau­chen jun­ge, moti­vier­te Kräfte, vor allem im tech­ni­schen Bereich. Das gilt für das klas­si­sche Kerngeschäft der Mon­ta­ge, aber auch für neue The­men, die wir in die Aus­bil­dung inte­grie­ren, wie Pho­to­vol­ta­ik, E‑Mobilität, Digi­ta­li­sie­rung sowie neue Schal­ter- und Gerätetechniken“, erklärt Kelag-Vor­stand Dan­ny Güthlein.

Tech­ni­ker für die Ener­gie­wen­de

Die Kelag wei­tet die Aus­bil­dung jun­ger Fachkräfte wei­ter aus, um noch mehr Jugend­li­che für die dua­le Aus­bil­dung zu gewin­nen. „Im tech­ni­schen Bereich ent­ste­hen durch Spe­zia­li­sie­run­gen zusätzliche, neue Berufs­bil­der, die wir für die Ener­gie­wen­de brau­chen“, betont Güthlein. Zur Illus­tra­ti­on: Der Ener­gie­wen­de-Haus­halt ist ein smar­tes, intel­li­gen­tes Zuhau­se mit einer Photo­vol­ta­ik-Anla­ge auf dem Dach, einem Strom­spei­cher im Kel­ler, einer Wärmepumpe für die Hei­zung und einem E‑Auto in der Gara­ge. Zusätzlich sind alle Geräte ver­netzt und über das Inter­net steu­er­bar. „Um die­ses rea­le Sze­na­rio umzu­set­zen, brau­chen wir Fachkräfte. Schon heu­te gibt es zum Bei­spiel einen Man­gel bei Pho­to­vol­ta­ik-Mon­teu­ren. Hier müssen wir gegen­steu­ern und mehr jun­ge Men­schen aus­bil­den“, stellt Güth­lein klar.

Kader­schmie­de für „Kärn­ten Netz“

In den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren erwei­ter­te die Kelag ihre Lehrwerkstätte und stat­te­te sie nach dem aktu­el­len Stand der Tech­nik aus. „Kärnten Netz“-Geschäftsführer Micha­el Mar­ketz bezeich­net die eige­ne Lehr­lings­aus­bil­dung als Kader­schmie­de: „Mehr als 300 Absol­ven­ten der Lehr­lings­schu­le arbei­ten heu­te in unse­rem Unter­neh­men, das ist rund die Hälfte der Beleg­schaft.“ Die Lehr­lings­schu­le der Kelag besteht seit 1957 – mit Lehrwerkstätte, Klas­sen für den Berufs­schul­un­ter­richt (in Koope­ra­ti­on mit der Berufs­schu­le St. Veit) und Inter­nat. „Die dua­le Aus­bil­dung im Betrieb und in der Lehr­lings­schu­le ermöglicht uns, die jun­gen Men­schen prak­tisch und theo­re­tisch sehr gut aus­zu­bil­den und auch die sozia­len Kom­pe­ten­zen zu fördern“, erläutert Mar­ketz.

Jeden Lehr­ling beglei­tet ein Men­tor durch die gesam­te Lehr­zeit. „Vie­le Absol­ven­ten bil­den sich wei­ter, besu­chen eine HTL oder absol­vie­ren ein Stu­di­um, eini­ge arbei­ten heu­te als Führungskräfte in unse­rem Unter­neh­men“, zeigt Mar­ketz die Kar­rie­re-Mög­lich­kei­ten auf.

 

01.09.2021 13:57 - Update am: 01.09.2021 14:29
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Start für 30 Lehr­lin­ge bei der Kelag Michaela Sapetschnig, Kelag-Vorstand Danny Güthlein, Dominik Miklau, Matthias Kohlmaier und „Kärnten Netz“-Geschäftsführer Michael Marketz (von links)

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