Polizei-Kontrollen
Mängel bei ausländischen Lkw
Das Kärntner Güterbeförderungsgewerbe begrüßt die aktuellen Schwerpunktkontrollen an der A2 und fordert seit Jahren verstärkte Maßnahmen. Bei den Kontrollen wurden vor allem bei ausländischen Lkw zahlreiche Gesetzesverstöße und Mängel festgestellt.
© StockSnap/Pixabay
Zwei Tage im Zeichen der Kontrolle
In Arnoldstein sind mehr als hundert Beamte von verschiedenen Behörden im Einsatz, um Lkw und deren Fahrer zu kontrollieren. Christian Spendel, Präsident von LKW ‑Friends on the road, bestätigt: „Mängel traten überwiegend bei ausländischen Lkw und Fahrern auf. Hier liegt einiges im Argen.“
Österreichische Lkw kaum beanstandet
Im Gegensatz dazu zeigen heimische Güterbeförderer eine deutlich bessere Bilanz. Ihre Fahrzeuge sind in der Regel neuer, und sie halten sich strenger an die Vorschriften, insbesondere bei den Lenkzeiten. „Bei österreichischen Fahrzeugen gab es kaum etwas zu bemängeln“, sagt Spendel.
Ablauf der Kontrollen
Die Lkw werden von der Autobahn auf einen Zollplatz abgeleitet, wo sie gewogen und auf Überladung überprüft werden. Ein automatisiertes Auslesegerät für digitale Tachos ermöglicht es den Beamten, schnell Manipulationen zu erkennen. Auch der technische Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherheit werden kontrolliert.
Wettbewerbsverzerrung durch ausländische Frächter
Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe, betont die Notwendigkeit verstärkter Kontrollen an der Grenze. „Es ist wettbewerbsverzerrend, wenn ausländische Frächter mit manipulierten Fahrzeugen unterwegs sind, während heimische Transporteure die Gesetze einhalten.“ Er fordert auch mehr Kabotage-Kontrollen im Inland.

