Klagenfurt
Teilweise Entwarnung beim Trinkwasser
Die Wasserprobleme in Klagenfurt zeigen erste Erfolge: In einigen Stadtteilen kann das Trinkwasser wieder ohne Abkochen genutzt werden. Doch die Ursache der Verunreinigung bleibt weiter ein Rätsel, während die Stadtwerke und Behörden die Lage genau im Blick behalten.
Trotz erster Erfolge wird in Klagenfurt weiter nach der Ursache der Trinkwasserverunreinigung gesucht.© STW/Bauer
Erste Erfolge bei der Trinkwasserqualität
Die intensive Arbeit der Stadtwerke Klagenfurt trägt Früchte: In Wölfnitz, Sattnitz und Klagenfurt Nord kann das Trinkwasser wieder ohne vorheriges Abkochen konsumiert werden. Laut der Gesundheitsbehörde gehen die Werte der Verunreinigung kontinuierlich zurück. Die Strategie, das Wassernetz verstärkt zu spülen, scheint richtig zu sein. Trotzdem gibt es für andere Bereiche der Stadt bisher keine Entwarnung.
Suche nach der Ursache bleibt vorrangig
Während sich die Lage in einigen Teilen verbessert hat, läuft die Suche nach der Ursache der Verunreinigung weiter auf Hochtouren. Rund 1600 Hydranten wurden in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr überprüft, auch Baustellen, die mit dem Versorgungsnetz in Verbindung stehen, werden genau inspiziert. Parallel dazu wurden private und gewerbliche Brunnenbetreiber dazu aufgerufen, ihre Anlagen zu prüfen. Trotz aller Bemühungen konnte bislang noch keine klare Ursache gefunden werden.
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Kostenloses Wasser für die Bevölkerung
Die Stadt sorgt weiterhin dafür, dass die betroffenen Bürger nicht auf dem Trockenen sitzen: Auf dem Messegelände gibt es täglich von 8 bis 20 Uhr kostenloses Trinkwasser. Auch Kindergärten, Schulen und Seniorenheime werden auf Anfrage beliefert. Besonders hilfsbedürftige Personengruppen erhalten das Wasser direkt nach Hause. Ein Hinweis der Gesundheitsbehörde: Das Wasser aus den Ausgabestellen sollte nicht länger als drei Tage genutzt werden und immer kühl gelagert werden.
Verantwortliche bleiben wachsam
Auch wenn erste Gebiete bereits freigegeben wurden, bleibt die Lage angespannt. Morgen um 21.15 Uhr wird der Einsatzstab der Stadtwerke und der Stadt weitere Maßnahmen beschließen. Ob dann auch andere Teile des Wassernetzes entlastet werden, bleibt abzuwarten. Bis dahin gilt in den nicht freigegebenen Gebieten weiter die Empfehlung, das Trinkwasser vor Gebrauch drei Minuten abzukochen.

