Klagenfurt
Trinkwasser in Viktring wieder keimfrei
Nach wochenlanger Verunreinigung ist das Trinkwasser im Klagenfurter Stadtteil Viktring ab sofort wieder bedenkenlos nutzbar. Rund 25.000 Menschen können aufatmen, denn die Empfehlung zum Abkochen wurde aufgehoben. Intensive Spülungen und mobile Schnelltests sollen nun weitere Gebiete freigeben.
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Trinkwasser in Viktring freigegeben
Die Versorgungslage in Viktring hat sich endlich stabilisiert: Die Gesundheitsbehörde gab grünes Licht, das Wasser muss nicht länger abgekocht werden. Diese Entscheidung betrifft das südlich des Südrings liegende Gebiet und grenzt an das bereits freigegebene Sattnitz/Berg Bach. Mit der Freigabe können nun rund 25.000 Klagenfurter in den betroffenen Gebieten wieder normales Leitungswasser verwenden.
Maßnahmen zur Ursachenforschung
Die Stadtwerke Klagenfurt setzen alles daran, die Ursachen der Verunreinigung aufzudecken. Ab morgen werden mobile Schnelltests durchgeführt, die innerhalb von 15 Minuten erste Ergebnisse liefern sollen. Diese Tests werden jedoch nur zur Überwachung und Ursachenforschung eingesetzt, um zukünftige Vorfälle zu verhindern. Parallel dazu geht die tägliche Beprobung des Wassernetzes weiter, um nach und nach auch andere Stadtteile von der Abkochpflicht zu befreien.
Kostenlose Wasserausgabe bleibt
Solange nicht das gesamte Klagenfurter Netz freigegeben ist, bleibt die Versorgung mit kostenlosem Trinkwasser auf dem Messegelände bestehen. Täglich von 8 bis 20 Uhr können die Bürger Wasser abholen. Auch Schulen, Kindergärten und Seniorenheime werden weiterhin beliefert, damit die Bevölkerung sicher versorgt bleibt.