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Von Schaßbach bis Hühner-Geschrei
Ein Dorf mit nur 16 Einwohnern, ein Biobauer, der aus seinem ungewöhnlichen Dorfnamen eine Marke macht, und eine humorvolle Reise durch Österreichs kuriose Ortsnamenwelten – all das zeigt die „Heimatleuchten“-Sendung am Freitag ab 20.15 Uhr.
© ServusTV / GloriaFilm / Thomas Beckmann
Schaßbach: Bioqualität aus dem Lavanttal
In Schaßbach im Kärntner Lavanttal leben nur 16 Menschen, doch der Dorfnamen wird stolz genutzt. Josef, ein Biobauer, und seine Partnerin Janine produzieren hier Brot und Gänse in Spitzenqualität. Sie sehen den kuriosen Namen längst als Werbemittel.
Edelprinz: Ein Dorf voller Frauen
Im kleinen Waldviertler Dorf Edelprinz leben weniger als 100 Menschen – die meisten davon Frauen. Der charmante Ortsname hat eine lange Geschichte und könnte in Zeiten von Gendergerechtigkeit vielleicht bald zur „Edelprinzessin“ werden.
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Kleine Weltreise durch Österreich
Von Schwarzindien in Kärnten über Mexiko im Waldviertel bis hin zu Chikago im Burgenland – Österreich überrascht mit seinen internationalen Ortsnamen, die teils auf Auswanderer und ihre Rückkehrer-Geschichten zurückgehen.
Teufelsdorf und Christenberg
In der niederösterreichischen Gemeinde Kilb gibt es auffällige Namen wie Fleischessen, Haxenöd und Teufelsdorf. Während die Nachbarn aus Christenberg für ihren illegal gebrannten Schnaps gefürchtet sind, wird in Teufelsdorf das Teufelchen in den Mostviertler Vierkanthöfen eher friedlich gezähmt.
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Tierische Ortsnamen
Österreich ist auch reich an tierischen Ortsnamen wie Affenhausen, Hundsheim, Katzelsdorf und Schweining – auch wenn letzterer nichts mit Schweinen zu tun hat. Am Spiaglhof im Mostviertel grasen stattdessen Rotwild, bevor ihre Produkte als Delikatessen vermarktet werden.
Hühnergeschrei: Ein Dorf voller Hühner und Helden
Im Mühlviertel liegt das kleine, aber laute Hühnergeschrei. Linda Köstenberger hat sich hier ihren Traum vom „Lebenshof“ erfüllt, auf dem sie Hühnern ein Zuhause bietet, die für die Industrie keine Bedeutung mehr haben. Die Freiwillige Feuerwehr ist in diesem kleinen Dorf so gut besetzt, dass es mehr Feuerwehrmitglieder als Einwohner gibt.

