Grundstein für zukunftsorientierte Justiz
Wichtig sei aber auch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Alle, die diese wertvolle Arbeit leisten, verdienen auch ein Umfeld, das sie dabei bestmöglich unterstützt.“ Bei der Planung wurde auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter deshalb besonders geachtet, erklärte König. „Wir legen den Grundstein für eine zukunftsorientierte Justiz mit dem Fokus auf Menschlichkeit, Sicherheit und Resozialisierung.“„Das Bauvorhaben ist ein herausragendes, auch für uns ist das eine besondere Immobilie“, sagte auch Gerald Beck, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft. Das Großbauvorhaben bringe große technische und planerische Herausforderungen mit sich. So werde man 100 Tiefenbohrungen vornehmen, um die Erdwärme zu nutzen. Langfristiges Ziel sei die autarke Versorgung ohne fossile Energieträger. Dazu soll auch eine 750 Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage beitragen.
Spatenstich nachgeholt
Für einen Spatenstich war es eigentlich schon zu spät, denn seit einigen Wochen wird auf dem 80.000 Quadratmeter großen Areal neben dem Flughafen gebaut. Die fünf Flügel der neuen Justizanstalt in Klagenfurt zeichnen sich durch die Aushebungen bereits ab. Die Unwetter in Niederösterreich haben aber einen zeitgerechten Festakt verhindert. Dieser Festakt wurde nun nachgeholt.