Politik

Kärn­ten for­dert in Brüs­sel mehr Mit­be­stim­mung

Landeshauptmann Peter Kaiser warnt in Brüssel vor einer Zentralisierung der EU-Kohäsionspolitik und fordert eine gerechte Förderverteilung für starke Regionen wie Kärnten.

Kärn­ten for­dert in Brüs­sel mehr Mit­be­stim­mung Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, Johanna Mikl-Leitner (Landeshauptfrau Niederösterreich) und Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales in der Bayerischen Staatskanzlei (von rechts).

© Illias Teirlinck

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Zen­tra­li­sie­rungs­plä­ne sto­ßen auf Wider­stand

Kärn­ten posi­tio­niert sich als Stim­me der Regio­nen in Euro­pa. Beim EU-Aus­schuss der Regio­nen (AdR) beton­te Peter Kai­ser die Bedeu­tung regio­na­ler Ent­schei­dungs­macht und kri­ti­sier­te Über­le­gun­gen der EU-Kom­mis­si­on, natio­na­le Ein­zel­plä­ne ein­zu­füh­ren. Die­se wür­den den Regio­nen wich­ti­ge Gestal­tungs­spiel­räu­me neh­men. Kärn­ten ist daher den EU-Power-Regio­nen bei­getre­ten, einem Bünd­nis von 47 star­ken Regio­nen, das sich für Sub­si­dia­ri­tät und fle­xi­ble För­der­struk­tu­ren ein­setzt.

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EU-För­de­run­gen als Herz­stück des Zusam­men­halts

Die EU-Kohä­si­ons­po­li­tik, die mit einem Bud­get von 1,2 Bil­lio­nen Euro wirt­schaft­li­che und sozia­le Unter­schie­de zwi­schen den Regio­nen aus­gleicht, habe Kärn­ten enor­me Fort­schrit­te ermög­licht. Pro­jek­te wie der Alpe-Adria-Trail oder das Kara­MON-Unwet­ter­prä­ven­ti­ons­pro­jekt zei­gen, wie geziel­te För­de­run­gen vor Ort wir­ken. Eine Zen­tra­li­sie­rung wür­de die­se Erfolgs­ge­schich­ten gefähr­den, sagt Kai­ser.

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Genuss trifft Poli­tik

Im Rah­men der Fei­er­lich­kei­ten zu 30 Jah­re AdR prä­sen­tier­te sich Kärn­ten von sei­ner kuli­na­ri­schen Sei­te. Lan­des­haupt­mann Kai­ser und sein Team kre­denz­ten regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten wie Kärnt­ner Speck, Käse, Wein und Reind­ling – ein schmack­haf­tes Plä­doy­er für die Stär­ke der Regio­nen.

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21.11.2024 16:01 - Update am: 21.11.2024 19:41
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Kärn­ten for­dert in Brüs­sel mehr Mit­be­stim­mung Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, Johanna Mikl-Leitner (Landeshauptfrau Niederösterreich) und Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales in der Bayerischen Staatskanzlei (von rechts).

© Illias Teirlinck