Kärnten
“Zweite Sparkasse” erweitert Hilfsangebote
Mit neuen Maßnahmen und einem Fokus auf Prävention zeigt die "Zweite Sparkasse", wie soziale Verantwortung nachhaltig gestaltet werden kann.
„Zweite Sparkasse“ als Bank für Hoffnungsträger:innen hat in Kärnten bereits 3.001 Kunden/Familien durch oft jahrelange Betreuung unterstützt. Mag. Siegfried Huber (Vorstand Privatstiftung Kärntner Sparkasse) und Elisabeth Starzacher (Leiterin Zweite Sparkasse Kärnten).© Kärntner Sparkasse
In Österreich sind freiwillige Helfer unverzichtbar: Mit über 470 Millionen ehrenamtlichen Stunden leisten sie jährlich mehr als 10 Milliarden Euro an Wertschöpfung. Jede:r Dritte engagiert sich, ob in Vereinen, bei der Feuerwehr oder sozialen Diensten. Besonders im ländlichen Raum, wo 42 Prozent der Menschen freiwillig tätig sind, wird dieses Engagement spürbar gelebt.
Soziale Verantwortung ist Win-Win-Situation
Laut einer Studie von Erste Bank und Sparkassen erwarten 82 Prozent der Österreicher, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen. Besonders gefragt sind Bildungs- und Förderprogramme, präventive Maßnahmen und Unterstützung bei Notsituationen. Unternehmen, die aktiv werden, stärken nicht nur die Gesellschaft, sondern auch ihre eigene Zukunftsfähigkeit, wie Siegfried Huber von der Kärntner Sparkasse betont.
Zweite Sparkasse: Hilfe, die wirkt
Seit ihrer Gründung 2006 bietet die Zweite Sparkasse einen Rettungsanker für Menschen, die vom klassischen Finanzsystem ausgeschlossen sind. Österreichweit haben mehr als 25.000 Menschen durch über 350 freiwillige Mitarbeiter den Weg zurück in ein stabiles Finanzleben gefunden. In Kärnten half die Bank bereits 3.001 Personen mit innovativen Lösungen wie dem „Betreuten Konto“ oder Mikrokrediten fürs Wohnen.
Prävention und junge Zielgruppen
Angesichts wachsender Herausforderungen erweitert die Zweite Sparkasse ihr Angebot strategisch. Im Fokus stehen nun junge Erwachsene und alleinerziehende Frauen – Gruppen, die besonders von Armut bedroht sind. Mit gezielter Finanzbildung, Beratung und Unterstützung will die Bank Perspektiven schaffen und Risikofaktoren wie Impulskäufe oder Glücksspiel entgegenwirken.
Stark durch Freiwillige
Leiterin Elisabeth Starzacher betont die Bedeutung der ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen: „Ohne ihr Engagement wäre unsere Arbeit nicht möglich.“ Zum Tag der Freiwilligkeit sagt sie: „Wir schaffen Hoffnung und geben Menschen
