Spittal/Drau
Landeswappen für Gamskogelhütte am Katschberg
Die Familie Strafner/Aschbacher hat über die Jahre die Hütte in mehreren Etappen ausgebaut und bisher rund fünf Millionen Euro investiert. Ein besonderes Augenmerk wurde zudem auf die gastronomische Qualität gelegt.
© Büro LH Peter Kaiser
Landeshauptmann Peter Kaiser verlieh am Samstag (7. Dezember 2024), mit Landesrat Sebastian Schuschnig den Betreibern der Gamskogelhütte am Katschberg, Nina Strafner und Peter Aschbacher, das Kärntner Landeswappen.
Gastronomie in dritter Generation
„Was in den 70er Jahren mit einer kleinen Hütte ohne Wasser und ohne Strom begann, ist dank des unermüdlichen Einsatzes der Familie Strafner/Aschbacher und des Herzblutes, das mittlerweile in dritter Generation investiert wird, zu einem absoluten Vorzeigebetrieb geworden“, gratulierte Kaiser im Zuge der Verleihung des Kärntner Landeswappens und strich in seiner Rede vor allem die Pionierleistung der bei der Feier ebenfalls anwesenden ersten Generation — Sigi und Andi Strafner — hervor.
3‑Hauben-Koch Stefan Lastin
Nina Strafner und Peter Aschbacher begrüßen ihre Gäste nach einer großzügigen Erweiterung in einem modernen, nachhaltigen Haus in dem die Tradition deutlich zu spüren ist. Kaiser gratulierte auch Koch Stefan Lastin, der mit seiner 3‑Hauben-Küche dafür sorgt, dass die Gäste nicht nur geographisch, sondern auch kulinarisch auf höchstem Niveau genießen können: „Das Landeswappen ist ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit für alles, was ihr mit eurem Engagement auch für unser Land tut.”
Weit über die Grenzen bekannt
Landesrat Schuschnig verwies auf die Bedeutung von Vorzeigebetrieben, zu denen die Gamskogelhütte zählt, für das Tourismusland Kärnten: “Durch beständige Arbeit über Generationen sowie zielgerichtete und nachhaltige Investitionen ist ein touristischer Betrieb entstanden, der weit über die Grenze unseres Landes bekannt ist.” Mit dem Engagement von Stefan Lastin und der Positionierung als Hochzeitslokation seien neue Zielgruppen angesprochen worden, die auch außerhalb der Ski- und Wandersaison die Hütte gerne besuchen.
Wissenswert
Die Familie Strafner/Aschbacher hat über die Jahre die Hütte in mehreren Etappen ausgebaut und bisher rund fünf Millionen Euro investiert. Ein besonderes Augenmerk wurde zudem auf die gastronomische Qualität gelegt. Sehr beliebt ist die Gamskogelhütte, die über ein eigenes Standesamt verfügt, auch als Hochzeitslokation: Pro Jahr geben sich rund 150 Paare hier das Ja-Wort.

