Weihnachten ist eine Zeit der Freude, doch für viele auch eine Zeit der Trauer. Am Villacher Zentralfriedhof, wo sich die Gedenkstätte für Sternenkinder befindet, sorgen Vizebürgermeisterinnen Sarah Katholnig und Gerda Sandriesser mit einem besonderen Brauch für Anteilnahme: Sie stellen einen Korb mit Engerln aus nachhaltigen Materialien auf, die Familien als Zeichen des Gedenkens mitnehmen können.
Ein Symbol für Trost und Mitgefühl
„Eltern und Geschwister können sich einen Engel aussuchen, nach Hause mitnehmen oder an der Gedenkstätte platzieren“, erklärt Katholnig. Sandriesser ergänzt: „Auch zur Weihnachtszeit dürfen Trauer und Schmerz Platz finden. Wir möchten betroffenen Familien zeigen, dass sie nicht allein sind.“
Kunst mit Nachhaltigkeit
Die Engerln, die von Künstlerin Astrid Gatto aus natürlichen Materialien gestaltet wurden, sind ein Symbol der Hoffnung. Unterstützt wird die Aktion auch von Christine Mirnig und Astrid Panger vom Verein „Verwaiste Eltern“, die sich seit Jahren für die Sternenkinder einsetzen.