Feldkirchen

Zehn Tipps für einen siche­ren Schul­weg

Zum morgigen Schulbeginn heißt es wieder: Augen auf im Straßenverkehr! In Feldkirchen hat Stadtrat und Polizist Herwig Röttl zehn Tipps für Eltern parat.

Sicherer Schulweg Stadtrat Herwig Röttl (links) mit Vizebürgermeister Alexander Kröll und Kindern

© SPÖ Feldkirchen

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Mor­gen beginnt wie­der die Schu­le. Am Schul­weg lau­ern Gefah­ren für Kin­der im Stra­ßen­ver­kehr. Das Bei­spiel der Stadt Feld­kir­chen zeigt, dass die Stra­ßen­ver­wal­tung Akzen­te setzt, um das Gefah­ren­po­ten­ti­al auf Stra­ßen und Wegen so weit wie mög­lich zu mini­mie­ren. „Der Sicher­heit der schwächs­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer, näm­lich der Kin­der und der älte­ren Men­schen, gilt unser beson­de­res Augen­merk. Trotz sin­ken­der Unfall­zah­len dür­fen wir bei Maß­nah­men zur Hebung der Ver­kehrs­si­cher­heit nicht locker las­sen“, betont Stadt­rat und Ver­kehrs­re­fe­rent Her­wig Röttl.

Poli­zei an ver­kehrs­rei­chen Stand­or­ten

Er emp­fiehlt, den Trans­port der Kin­der mit dem Auto zur Schu­le weit­ge­hend zu ver­mei­den. „Sonst wird der Ver­kehr im Schul­be­reich ver­stärkt und das Unfall­ri­si­ko erhöht“, begrün­det Röttl. Die Poli­zei Feld­kir­chen unter­stützt den siche­ren Schul­weg mit eige­nem Per­so­nal an beson­ders ver­kehrs­rei­chen Stand­or­ten.

10 Tipps für einen siche­ren Schul­weg

  1. Siche­ren Schul­weg aus­wäh­len: Beim gemein­sa­men Bege­hen des künf­ti­gen Schul­wegs dem Kind mög­li­che Gefah­ren zei­gen und aus­führ­lich bespre­chen.
  2. Schul­weg trai­nie­ren: Regel­mä­ßig üben, aber das Kind dabei nicht über­for­dern. Kei­ne unnö­ti­ge Angst machen und nicht stän­dig ermah­nen, lie­ber öfter loben.
  3. Der kür­zes­te Weg ist nicht immer der sichers­te: Der Schul­weg soll­te nach siche­ren Stra­ßen und ampel­ge­re­gel­ten Kreu­zun­gen aus­ge­rich­tet sein. Gehen Sie bei zu que­ren­den Kreu­zun­gen in die Knie, so befin­den Sie sich auf Augen­hö­he des Kinds und sehen Gefah­ren­quel­len mit den Augen Ihres Kinds.
  4. Kla­re Regeln auf­stel­len: Prä­gen Sie Ihrem Kind kla­re, kur­ze Merk­sät­ze wie „Rot – Stopp“ an Fuß­gän­ger­am­peln oder „Zebra­strei­fen – warten“ ein. Die­se sind viel schnel­ler abruf­bar als lan­ge Erklä­run­gen.
  5. Wach und gestärkt auf den Schul­weg: Genü­gend Schlaf und ein aus­ge­wo­ge­nes Früh­stück sind bei einem Kind wich­tig für Kon­zen­tra­ti­on und Wach­sam­keit – auch im Stra­ßen­ver­kehr.
  6. Kein Stress am Mor­gen: Ver­mei­den Sie Eile, indem Sie das Kind recht­zei­tig auf den Schul­weg schi­cken und es genug Zeit hat, um sich sicher zu ver­hal­ten.
  7. Hell ist sicht­bar: Beson­ders bei schlech­tem Wet­ter, bei Däm­me­rung oder Dun­kel­heit soll­te das Kind hel­le Klei­dung tra­gen. Damit wird es für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer frü­her wahr­nehm­bar.
  8. Rück­strah­ler auf Klei­dung und Schul­ta­sche: Reflek­tie­ren­de Auf­kle­ber oder Auf­nä­her auf Schul­ta­sche oder Klei­dung erhö­hen zusätz­lich die Sicht­bar­keit für Auto­fah­rer und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer.
  9. Schul­ta­sche nicht zu schwer packen: Die Schul­ta­sche soll­te nicht schwe­rer sein als ein Zehn­tel des Kör­per­ge­wichts des Kinds. Wenn es zu schwer tra­gen muss, kann das sei­ne Auf­merk­sam­keit im Stra­ßen­ver­kehr beein­träch­ti­gen.
  10. Auf dem Schul­weg Feh­ler ande­rer ein­kal­ku­lie­ren: Ver­mit­teln Sie Ihrem Kind, dass es sich auch auf eine grü­ne Ampel nicht blind ver­las­sen darf und dass es die Feh­ler ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer ein­kal­ku­lie­ren muss.
12.09.2021 18:27
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Sicherer Schulweg Stadtrat Herwig Röttl (links) mit Vizebürgermeister Alexander Kröll und Kindern

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