Versuchter Bankraub
Sechs Wochen nach Überfall gefasst
Fahndungsdruck wohl zu groß. 21 Jahre alter Syrer stellte sich der Polizei.
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Da ist der enorme Fahndungsdruck wohl zuviel geworden. Sechs Wochen lang ermittelte die Polizei (Landeskriminalamt Kärnten) nach einem versuchten Banküberfall in Villach-Völkendorf. Jetzt hat sich der Täter von selbst gemeldet. Ein in Villach lebender 21 Jahre alter Syrer stellte sich der Exekutive, weil ihm offensichtlich der durch die intensive Fahnung ausgelöste Druck zuviel wurde. Nach dem Mann wurde mittels Fotos aus der Überwachungskamera gesucht. Er wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Der bis dahin unbekannte Täter betrat am 8. November gegen Mittag die Bankfiliale und legte einen Zettel mit einer Geldforderung auf einen Service-Desk. Unter der Bekleidung trug der vermummte Mann vermutlich eine Bombenattrappe. Nach einiger Zeit nervös geworden, flüchtete er ohne Beute. Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung verlief ergebnislos.
Telefonanruf bei der Polizei
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft startete die Kriminalpolizei eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern des Täters aus den Überwachungskameras. Irgendwann dürfte der Druck für den Syrer zu groß geworden sein. Er meldete sich am zweiten Weihnachtsfeiertag telefonisch beim Landeskriminalamt und stellte sich danach selbst.
“Bombengürtel” getragen
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 21-Jährige vollinhaltlich geständig. Der zum Tatzeitpunkt verwendete „Bombengürtel“ stellte sich wie bereits vermutet als Attrappe heraus und konnte sichergestellt werden. Der Verhaftete gab hohe Schulden als Tatmotiv zu Protokoll. Er wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

