Feuerwerkskörper
Lebensgefährlicher “Spaß” in der Silvesternacht
Alle Jahre wieder. Lebensgefährliche Raketen-Zündlerei beschäftigt die Einsatzkräfte in der Silvesternacht.
Kommt es auch heuer wieder zu lebensgefährlichen Feuerwerks-Unfällen in der Silvesternacht? Die Chance dazu ist groß, denn auch wenn Umwelt- und Tierschützer jedes Jahr (vergeblich) Sturm dagegen laufen, werden auch heuer wieder viele Millionen Euro in die Luft gepulvert. Kräftig geschossen wird auch in Kärnten. Für die Einsatzkräfte herrscht in jedem Fall wieder Alarmstufe Rot.
Aktion “scharf”
Neben Alkolenker werden die Polizeibeamten in Kärnten auch heuer wieder vor allem Hobby-Pyrotechniker und verbotene Feuerwerke ins Visier nehmen. Bei Verstößen drohen saftige Verwaltungsstrafen von bis zu 3.600 Euro. Was die Österreicher (und auch die Kärntnerinnen und Kärntner) aber offenbar nicht sonderlich abschreckt, denn trotz der drohenden Bußgelder und der aktuell finanziell schwierigen Zeiten, werden jedes Jahr im Schnitt rund 10 Millionen Euro wortwörtlich in der Luft verpulvert. „Die Kollegen werden uniformiert, aber auch in zivil auf den Straßen unterwegs sein“, erklärt Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg gegenüber der Kärntner Krone. Es gehe vor allem darum, Unglücke und Verletzte so gut es geht zu verhindern. Sollte doch etwas passieren, versuchen Sie Ruhe zu bewahren, überlegt zu handeln und die Feuerwehr unter 122 oder die Rettung unter 144 zu alarmieren. KLiCK-KÄRNTEN wünscht einen unfallfreien Jahresbeginn.
