Kurz nach Mitternacht kam es in Kärnten zu zwei schweren Unfällen mit Feuerwerkskörpern. In Wernberg zündete ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Villach-Land eine Feuerwerksbatterie der Kategorie F2 auf einem Acker. Eines der Geschosse traf ihn direkt ins Gesicht und verletzte ihn unbestimmten Grades. Er wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Klinikum Klagenfurt gebracht.
Ähnlicher Unfall in Spittal
Zeitgleich ereignete sich in der Gemeinde Steinfeld im Bezirk Spittal/Drau ein ähnlicher Vorfall. Ein 35-Jähriger entzündete in seinem Garten eine Batterie derselben Kategorie. Als diese nicht sofort losging, näherte er sich erneut und beugte sich darüber. Die Batterie zündete plötzlich und verletzte ihn schwer im Gesichtsbereich. Auch er wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Spittal/Drau transportiert.
Kein Fremdverschulden
In beiden Fällen konnten die Behörden bisher kein Fremdverschulden feststellen. Die Unfälle stehen offenbar im Zusammenhang mit unsachgemäßem Umgang mit Pyrotechnik. Die genauen Umstände werden noch untersucht. “Die Vorfälle verdeutlichen die Risiken, die von Feuerwerksbatterien ausgehen, insbesondere wenn Sicherheitsabstände und Wartezeiten missachtet werden”, sagt ein Polizeibeamter.