Gildenfest
Kärntens Faschingsgilden planen die neue Saison
An diesem Samstag treffen sich Vertreter der Kärntner Faschingsgilden zum Gildenfest in der aktuellen Faschingslandeshauptstadt Frauenstein. 15 Gilden legten bereits ihre Sitzungstermine fest.
© Faschingsgilde Frauenstein
Können Faschingssitzungen und Faschingsumzüge im Jahr 2022 stattfinden? Gewissheit auf diese Frage haben Kärntens Faschingsgilden zwar nicht, dennoch laufen nun die Vorbereitungen auf die bevorstehende Faschingssaison an. An diesem Samstag (18. September) treffen sich Vertreter der Kärntner Faschingsgilden zum Gildenfest und zur Landessitzung des BÖF (Bund Österreichischer Faschingsgilden) in der derzeitigen Faschingslandeshauptstadt Frauenstein.
Närrischer Austausch
„Wir möchten uns mit Freunden und Kollegen austauschen, unterhalten und vielleicht auch neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen“, teilt BÖF-Landespräsident Bruno Arendt mit. Das Fest, an dem ausschließlich Gildenmitglieder teilnehmen, organisiert die Faschingsgilde Frauenstein unter Obmann Maximilian Elleberger-Märker. „Natürlich unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Verordnungen“, fügt Arendt hinzu.
Sitzungstermine fixiert
Die Kärntner Gilden schrecken vor der ungewissen Lage nicht zurück: 15 Gilden fixierten bereits intern ihre Sitzungstermine. „Einige sind noch unschlüssig und werden Ende Oktober entscheiden, ob Faschingssitzungen und Umzüge in ihren Heimatorten gemacht werden können“, erklärt Arendt.
Faschingswecken in der Landesregierung
Auf Landesebene ist bereits ein kleines Faschingswecken mit Landeshauptmann Peter Kaiser am 11. 11. um 11.11 Uhr geplant. Kleine Abordnungen der Kärntner Faschingsgilden werden daran teilnehmen. Arendt wird Kaiser den „NÄRRity“-Faschingsorden verleihen und das Kärntner Faschingsliederbuch offiziell überreichen. Vorgesehen ist auch das große Kärntner Faschingswecken am 14. November um 11.11 Uhr in der Kärntner Landesregierung, an dem alle Kärntner Gilden teilnehmen werden. Sie werden umweltfreundlich mit den ÖBB nach Klagenfurt reisen. „Diese beiden Termine stehen fest. Wir alle hoffen, dass uns die Pandemie nicht wieder zu Absagen wie im Vorjahr zwingt“, sagt Arendt.