Hausherr und Bürgermeister Günther Novak betonte vor vollen Rängen die immense Bedeutung der Jagd als Beitrag zum Erhalt von Flora, Fauna und Schutzwäldern. Zahlreiche Ehrengäste, darunter Bezirkshauptmann Markus Lerch und Landesjägermeister-Stellvertreter Georg Helmig, unterstrichen die Relevanz der Veranstaltung.
Wildbret und Walderhalt als zentrale Themen
Talschaftsreferent Arnold Knötig präsentierte beeindruckende Abschusszahlen aus der letzten Jagdperiode: 3.474 Stück Wild erlegten die 365 Jäger in 106 Revieren der Talschaft. Dennoch mahnten die Experten: 1.500 Hektar Schutzwald sind zerstört – eine Katastrophe, der entgegengewirkt werden muss. Bezirksjägermeister Christian Angerer hob hervor, wie die Direktvermarktung des Wildbrets die regionale Wertschöpfung steigert, und bezeichnete das Wildbret als die „wichtigste Trophäe“.
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Zusammenarbeit und Ausblick
Polizeiinspektions-Kommandant Gert Grabmeier lobte die enge Kooperation mit den Jägern bei Wildunfällen. Im Nationalpark Hohe Tauern stellte Johannes Huber laufende Forschungsprojekte vor – darunter erfreuliche Nachrichten: Ein Bartgeierweibchen im Seebachtal steht kurz vor der Eiablage. Gastreferent Armin Deutz begeisterte mit einem humorvollen Vortrag zur Wildbret-Hygiene und gab den Teilnehmern wertvolle Tipps für den Umgang mit dem wertvollen Naturprodukt.
Ehrungen und musikalischer Ausklang
Langjährige Mitglieder der Kärntner Jägerschaft wurden für 40 Jahre Treue geehrt, darunter Anton Glantschnig und Ludwig Lerchbaumer. Für musikalische Akzente sorgten die Jagdhornbläser aus Großkirchheim, während die FF Mallnitz und freiwillige Helfer für die reibungslose Organisation sorgten.
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