Die Zukunft des Damen-Skispringens in Kärnten stand zuletzt auf der Kippe. Grund dafür sind Pläne des Internationalen Skiverbandes (FIS), die Weltcupbewerbe der Damen zukünftig nur mehr auf Großschanzen und in Kombination mit den Herren auszutragen. Diese Regelung hätte gravierende Auswirkungen auf Villach, das bisher ein fixer Bestandteil im Weltcupkalender war. Doch Kärnten wehrt sich: Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser startete gemeinsam mit Villachs Bürgermeister und dem Landessportdirektor einen eindringlichen Appell an den ÖSV.
Unterstützung vom ÖSV-Präsidium
Die Bemühungen zeigen Erfolg: ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober und die Spitze des Verbands – darunter Sportdirektor Mario Stecher und Generalsekretär Christian Scherer – antworteten mit klaren Worten. In einem Brief sicherten sie Kärnten volle Unterstützung zu: „Die langfristige Absicherung von Damen-Weltcupbewerben in Kärnten ist uns ein großes Anliegen.“ Der ÖSV werde alles daran setzen, diese Veranstaltungen zu erhalten und auszubauen.
Ein starkes Signal für den Sport
Landeshauptmann Kaiser zeigte sich erleichtert über die Zusage. Ein Wegfall der Damen-Bewerbe würde nicht nur die internationale Sichtbarkeit Kärntens, sondern auch die Nachwuchsarbeit massiv gefährden, warnte er. Stattdessen gelte es jetzt, gemeinsam an einer sicheren Zukunft für das Damen-Skispringen zu arbeiten. Kaiser lobte die enge Zusammenarbeit mit dem ÖSV, dem Landesschiverband Kärnten sowie der Villacher Alpenarena.
Internationales Lob für Villach
Die Villacher Alpenarena genießt als Austragungsort einen hervorragenden Ruf. So sorgten die letzten Weltcupbewerbe am 05. und 06. Jänner für großes internationales Lob. Diese Erfolge möchte Kärnten fortsetzen – für die Athletinnen, die Sportfans und die Region.