Kompromiss
Vier-Parteien-Einigung zur Windkraft
Kärnten erzielt „Kärntner Lösung“ für Windkraft-Zukunft: Keine Totalverbot, strenger Schutz für Berge und Landschaft gesetzlich verankert.
© Helge Bauer
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31.01.2025 11:01
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Nach intensiven Gesprächen wurde am Donnerstag (30. Jänner) eine Einigung zur Windkraftnutzung in Kärnten erzielt. Windkraftanlagen sollen künftig strengeren gesetzlichen Vorgaben unterliegen, besonders in Schutzgebieten wie National- und Biosphärenparks. Zudem wird die Errichtung neuer Windräder vorübergehend gestoppt, bis eine Zonierung abgeschlossen ist.
Kernpunkte der Vereinbarung sind der Schutz der alpinen Zone ab 1.800 Metern, die Konzentration von Windkraftprojekten auf Gebiete rund um bestehende Windparks und eine Bausperre für neue Anlagen bis Februar 2026. Auch wird betont, dass Kärnten seine zukünftige Stromversorgung durch nachhaltige Energiequellen sichern will, ohne die Naturlandschaft zu gefährden.
Landeshauptmann Peter Kaiser betonte die Notwendigkeit eines ausgewogenen Energie-Mixes, der die Natur schont. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber lobte den Kompromiss als verantwortungsvolle Lösung für die Zukunft des Landes. FPÖ und Team Kärnten begrüßten die Entscheidung als Umsetzung des Volkswillens, wobei die FPÖ besonderen Wert auf den Schutz von Almen und Bergen legte.
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