St. Veit
Ermittlungen: Bub (4) von Joints benommen
Die Polizeibeamten stellten in der Wohnung des 43-Jährigen einen halben Kilogramm Cannabis und Methadon sowie Suchtmittelutensilien sicher.
Gegen 20.00 Uhr wurde gestern (31. Jänner 2025) eine Bewohnerin eines Mehrparteienhauses in St. Veit an der Glan auf ein schreiendes Kleinkind aus einer benachbarten Wohnung aufmerksam. Da auf ihr Klopfen nicht reagiert wurde, alarmierte sie die Einsatzkräfte. Polizisten konnten ebenfalls die Schreie des Kindes wahrnehmen. Trotz intensiver Aufforderung die Wohnungstür zu öffnen, blieb diese verschlossen. Da plötzlich die Schreie des Kindes verstummten und Gefahr im Verzug bestand, wurde die Balkontür durch die Feuerwehr geöffnet.
Vater und Sohn benommen
Im Wohnzimmer trafen die Einsatzkräfte auf den 43-jährigen Wohnungsbesitzer und dessen vierjährigen Sohn. Da beide einen stark benommenen Eindruck erweckten, wurden sie sofort von einem Notarzt untersucht. Dieser stellte sowohl beim Vater als auch bei seinem Sohn eine vermutliche Beeinträchtigung durch Suchtmittel fest. Umgehend mussten beide in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert werden. Der Vierjährige dürfte Cannabisrauch passiv inhaliert haben.
Halber Kilogramm Cannabis
Die Polizeibeamten stellten einen halben Kilogramm Cannabis und Methadon sowie Suchtmittelutensilien sicher. Aufgrund der starken gesundheitlichen Beeinträchtigung konnte weder der 43-Jährige noch sein Sohn zum Vorfall befragt werden. Weitere Ermittlungen werden in den kommenden Tagen durchgeführt. Die Mutter des Vierjährigen wurde über den Vorfall und den Verbleib ihres Sohnes in Kenntnis gesetzt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand war er zu Besuch bei seinem leiblichen Vater, dem 43-Jährigen.
