Wolfsberg

10.000 Mit­glie­der: „Lavant­tal in alten Ansich­ten“

Die Plattform dient dem Austausch und der Sammlung historischer Bild- und Filmdokumente rund um das Lavanttal - darunter Bauten, Ortsansichten, Festkultur, Wirtschaftsleben, Traditionen, Trachten, Sport, Bildungswesen sowie zeitgeschichtliche und familiäre Ereignisse.

10.000 Mit­glie­der: „Lavant­tal in alten Ansich­ten“Daniel Strassnig und Christian Bachhiesl vor einer Gegenüberstellung alter und neuer Wolfsbergansichten im Museum.

© Museum im Lavanthaus

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Die Face­book-Grup­pe „Das Lavant­tal in alten Ansich­ten“ hat die Mar­ke von 10.000 Mit­glie­dern über­schrit­ten. Gegrün­det wur­de die Grup­pe am 26. Sep­tem­ber 2014 als Pro­jekt des Muse­ums im Lavant­haus und wird seit Beginn von Dani­el Strass­nig betreut. Die Platt­form dient dem Aus­tausch und der Samm­lung his­to­ri­scher Bild- und Film­do­ku­men­te rund um das Lavant­tal — dar­un­ter Bau­ten, Orts­an­sich­ten, Fest­kul­tur, Wirt­schafts­le­ben, Tra­di­tio­nen, Trach­ten, Sport, Bil­dungs­we­sen sowie zeit­ge­schicht­li­che und fami­liä­re Ereig­nis­se.

Anhal­ten­der Erfolg

Bereits in den Jah­ren 2019 und 2020 fand als Fol­ge der akti­ven Com­mu­ni­ty die Son­der­aus­stel­lung „Zeit in Bil­dern“ im Muse­um im Lavant­haus statt, in der zahl­rei­che Bei­trä­ge aus der Grup­pe prä­sen­tiert wur­den. Neben dem his­to­ri­schen Aus­tausch bie­tet die Platt­form auch die Mög­lich­keit, alte Freun­de und Schul­ka­me­ra­den wie­der­zu­fin­den. Strass­nig zeigt sich erfreut über den anhal­ten­den Erfolg: „Es macht ein­fach Freu­de zu sehen, dass die Grup­pe über zehn Jah­re so gut ankommt und das Inter­es­se an den alten Fotos unge­bro­chen ist. Da merkt man schon eine gewis­se Weh­mut nach der ‚guten alten Zeit‘, die in den Men­schen drin­nen ist.“

Rege Dis­kus­sio­nen

Eben­so betont er die Dis­kus­si­ons­kul­tur inner­halb der Grup­pe: „In den letz­ten Jah­ren muss­te ich als Mode­ra­tor nur sel­ten ein­grei­fen. Bei­trä­ge, die the­ma­tisch nicht pas­sen oder als Spam gel­ten, wer­den kon­se­quent ent­fernt.“ Zwar pos­ten nicht alle Mit­glie­der aktiv Inhal­te, doch „es wird gern geschaut und dis­ku­tiert“, meint Strass­nig. Muse­ums­lei­ter Chris­ti­an Bach­hiesl freut sich über das rege Inter­es­se und betont, wie wich­tig es ist, das regio­nal­ge­schicht­li­che Inter­es­se wach­zu­hal­ten: „Das Lavant­tal in alten Ansich­ten ist eine Infor­ma­ti­ons­quel­le für alle Inter­es­sier­ten — und für das Muse­um ein Reser­voir an his­to­ri­schen Quel­len.”

3.000 his­to­ri­sche  Ansich­ten

Ins­ge­samt sind über 3.000 his­to­ri­sche Ansich­ten in der Grup­pe ver­tre­ten — dar­un­ter auch ver­ein­zelt dop­pel­te Moti­ve, ins­be­son­de­re bei alten Post­kar­ten. Die ste­tig wach­sen­de Com­mu­ni­ty zeigt aber ein­drucks­voll, wie groß das Inter­es­se an der Ver­gan­gen­heit des Lavant­tals ist und wie wert­voll die­se Platt­form für den regio­na­len Erin­ne­rungs­dis­kurs gewor­den ist.

23.02.2025 14:55 - Update am: 23.02.2025 14:58
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10.000 Mit­glie­der: „Lavant­tal in alten Ansich­ten“Daniel Strassnig und Christian Bachhiesl vor einer Gegenüberstellung alter und neuer Wolfsbergansichten im Museum.

© Museum im Lavanthaus