Messerattenat
Betroffenen-Café in Villach eröffnet
Die Stadt Villach und das Rote Kreuz bieten ab sofort ein Betroffenen-Café als Unterstützung für Betroffene des Terroranschlages an.
Keiner muss in Villach alleine mit seiner Trauer fertig werden. Villach und das Rote Kreuz bieten ab sofort direkte Hilfe für Betroffene des schrecklichen Attentats an.
Niemanden mit seiner Trauer alleine lassen
Das furchtbare Attentat vom Samstag liegt wie eine dunkle Wolke über der Stadt. Die Villacher, und mit ihnen ganz Kärnten, stehen immer noch unter Schock. „Wir wollen aber niemanden mit seiner Trauer alleine lassen, ganz besonders die Angehörigen, Freunde und Bekannte der Opfer“, betont Villachs Bürgermeister Günther Albel. Auch Menschen, die das Ereignis miterlebt haben oder sich auf besondere Weise betroffen fühlen, bekommen Hilfe in einem geschützten Rahmen. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz ist im Bambergsaal des Parkhotels das Betroffenen-Café eingerichtet worden. Speziell ausgebildete Mitarbeiter des Roten Kreuzes stehen dort für Gespräche zur Verfügung und beginnen mit der gemeinsamen Aufarbeitung. „Gerade für Kinder und Jugendliche, die vom Ereignis besonders betroffen sind, benötigen Unterstützung“, sagten Experten des Roten Kreuzes. Das Betroffenen-Café bietet einen geschützten Raum, die Teilnahme ist unverbindlich, kostenfrei und benötigt auch keine Anmeldung. „Es ist wichtig, das Geschehene mit den Experten der Kriseninterventionsteams aufzuarbeiten und darüber zu reden. Wir als Stadt wollen nichts unversucht lassen, damit die Menschen diese Hilfe bekommen“, betont Albel.
Betroffenencafé
Bambergsaal, Moritschstraße 2
Dienstag und Mittwoch, 9.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag, 13.00 bis 16.00 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich.
