Fotoausstellung
Ansichten aus Wernberg
Der steirische Fotograf Bernd Grosseck präsentiert seine neue Ausstellung in der Galerie Wernberg.
© Bernd Grosseck
„Slow Photography – Sichtbarkeit durch Fotografie“, nennt der steirische Fotograf Bernd Grosseck seine neue Ausstellung in der Galerie Wernberg im Gemeindeamt. Zu sehen sind, noch bis 31. März, auch Ansichten aus der Gemeinde Wernberg. Mit seiner Leidenschaft für minimalistische Landschaftsfotografie, Reisefotografie und Reportage gewährt Bernd Grosseck tiefe Einblicke in das Zusammenspiel von landschaftlichen Details, Menschen, Orten und ihren Geschichten. Er verfolgt dabei in seiner fotografischen Arbeit den Ansatz der „Slow Photography“.
Was ist „Slow Photography“?
In einer Welt, die von Schnelligkeit und Komplexität geprägt ist, betont Grosseck die Wichtigkeit des bewussten Sehens und stellt in seinen Fotos das „Mehr im Weniger“ in den Fokus. Bilder zu „machen“ und nicht Bilder zu „schießen“ steht für ihn im Vordergrund. Fotografie als Erlebnis, das Zeit und Achtsamkeit erfordert. Seine Bilder entstehen mit dem Ziel, Emotionen und Geschichten authentisch zu transportieren, ganz ohne künstliche Inszenierungen.
Regionaler Bezug
Weil dem Fotografen der regionale Bezug zu Wernberg für diese Ausstellung sehr wichtig war, unternahm er in der Gemeinde im Sommer einige Fototouren. Neben den Bildern aus dem Kloster Wernberg komplettieren Fotos, die beim Schloss Damtschach, von der Kirche Sternberg und bei der Drauschleife entstanden sind, diese Ausstellung. Der Künstler ist zudem für die fotografische Dokumentation seiner Reisen im Alpen-Adria-Raum bekannt, für seine Schwarz-Weiß-Bilder von seiner Heimatstadt Graz und für seine individuelle Reportagenfotografie, bei der er Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Internationale Awards
Grossecks Fotografien wurden bei namhaften internationalen Wettbewerben wie den „Monochrome Awards“ und den „Tokyo Photo Awards“ ausgezeichnet. Die Ausstellung bietet auch eine Auswahl dieser prämierten Werke, die den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die vielfältigen Facetten seines Schaffens geben.
