Ö3-Callboy
Gernot Kulis: “I ruf ein Mal pro Abend im Lovntol an”
Als Wolfgang abhob, sagte Kulis: „Jo hawidere, he! Des Pferd frisst kan Gurkensalot.“ Der irritierte Wolfsberger antwortete: „Wos is?“
Haben Sie gewusst, dass Gernot Kulis gebürtig aus dem Lavanttal, aus St. Paul stammt? Das weiß man spätestens dann, wenn er selbst nahtlos zur Dialektsprache übergeht. Manche Dinge schüttelt man auch nach etlichen Jahren nicht einfach so ab.
„Jo hawidere, he!”
Mit seinem Spaßanrufen als Ö3-Callboy — dieses Format gibt es seit 20 Jahren — hat sich Kulis in ganz Österreich einen Namen gemacht. Anlässlich seines Callboy-Jubiläums strahlte der ORF im Februar seinen Auftritt im ausverkauften Grazer Orpheum aus. Der Stand-up-Comedian erzählte über die besten Anrufe, Insider-Storys, prominente Komplizen, Pannen und noch nie Gehörtes. Und natürlich durften auch Live-Anrufe nicht fehlen.
„I ruf ein Mal pro Abend im Lovntol an. Wenn da wer abhebt, um diese Uhrzeit, geht immer was“, nahm Kulis zum Live-Anruf Anlauf und wählte eine Nummer: “Wolfgang aus Wulfsberg.”
Als Wolfgang abhob, sagte Kulis: „Jo hawidere, he! Des Pferd frisst kan Gurkensalot.“ Der irritierte Wolfsberger antwortete: „Wos is?“ Und Kulis legte noch einmal nach: „Des Pferd frisst kan Gurkensalot, du Muli.“ Daraufhin änderte sich beim Lavanttaler die Stimmung: „Wos is mit dir los, Hawara? I hob jetz ka Zeit für so an Schaß“ und beendete das Telefonat: „Blos‘ ma ´n Schuah auf, du Toudl.”
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