Frauenliga
Torsperre bei den Oberglaner Frauen
Nach sechs Spielen liegen die Frauen des SV Oberglan mit dem Maximum von 18 Punkten und einem Torverhältnis von 27:0 „nur“ auf dem zweiten Platz der Kärntner Frauenliga. Warum das so ist, erklärt Spielertrainerin Stefanie Huber im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Die Frauen des SV Oberglan sind die einzige Kampfmannschaft im Kärntner Fußball, die ohne Gegentreffer dastehen. Dennoch liegen sie hinter Austria Klagenfurt „nur“ auf dem zweiten Platz. „Sie haben eine um zwei Treffer bessere Tordifferenz, das ist für uns aber kein Problem“, sagt Spielertrainerin Stefanie Huber im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. Sie spielte viele Jahre in der Frauen-Bundesliga. Im Sommer 2020 übernahm sie das Amt der Spielertrainerin beim SV Oberglan.

Der Erfolgslauf
Den makellosen Erfolgslauf sieht die Trainerin locker: „Wir sind gut in die Saison gestartet. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Unser Ziel ist es, vorne mitzuspielen. Dann schauen wir weiter.“ Die Frauen trainieren dreimal in der Woche. Zwischen 15 und 20 Spielerinnen sind bei den Trainingseinheiten dabei. „Unser Erfolgsrezept ist das gute Mannschaftsgefüge, das ein starkes Kollektiv ergibt. Bei uns kämpft jede für jede. Mit Magdalena Moser haben wir eine Torjägerin mit Top-Qualitäten. In der laufenden Saison hat die gebürtige Treibacherin bereits zehn Tore erzielt. Hinzu kommen die bundesligaerprobten Anna Modre, Tatjana Sabitzer, Natalie Schranzer sowie die Zwillinge Sophie und Maximiliane Kleine, die in der 2. Bundesliga gespielt haben“, erklärt Huber.

Das Heimspiel
Heute um 16.30 Uhr kommen die Carinthians Junior Hornets nach Oberglan. „Diese Mannschaft ist schwer einzuschätzen. Wir spielen auf jeden Fall auf Sieg, denn wir schauen nur auf uns und nicht auf die Gegnerinnen“, betont Huber. Im Anschluss steht auf dem Sportplatz ein kleines Oktoberfest auf dem Programm.

