Ermittlungen

Betrü­ger schla­gen wie­der zu

Unbekannte Täter haben in Kärnten erneut mit raffinierten Betrugsmaschen zugeschlagen. Ein Mann aus Villach verlor durch einen gefälschten Anruf Hunderte Euro, eine Frau aus Klagenfurt wurde mit einem vermeintlich lukrativen Investment um ihr Geld gebracht.

Betrü­ger schla­gen wie­der zu Mit geschickten Tricks brachten Betrüger ihre Opfer dazu, selbst Geldtransfers zu bestätigen.

© Daniel Kattnig

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Am Don­ners­tag (20. März) um 12.15 Uhr erhielt ein 50-jäh­ri­ger Vil­la­cher einen Anruf von einer unbe­kann­ten Per­son, die sich als Mit­ar­bei­ter eines Online-Ver­sand­han­dels aus­gab. Ihm wur­de mit­ge­teilt, dass in Eng­land zwei Bestel­lun­gen über meh­re­re hun­dert Euro über sein Kon­to durch­ge­führt wur­den. Um die Abbu­chun­gen zu stor­nie­ren, sol­le er den Anwei­sun­gen fol­gen.

Der Mann bestä­tig­te online eine Akti­on und logg­te sich unter Anlei­tung in sein Online-Ban­king ein – ohne zu ahnen, dass er damit die Abbu­chun­gen über­haupt erst auto­ri­sier­te. Kurz dar­auf stell­te er fest, dass die Beträ­ge tat­säch­lich von sei­nem Kon­to abge­bucht wor­den waren.

Mit ver­meint­li­chem Gewinn gelockt

Einen Tag davor (19. März) wur­de eine 35-jäh­ri­ge Kla­gen­fur­te­rin über einen Mes­sen­ger-Dienst kon­tak­tiert. Ein Unbe­kann­ter ver­sprach ihr hohe Ren­di­ten durch ein Invest­ment. Die Frau über­wies zunächst eini­ge hun­dert Euro auf ein öster­rei­chi­sches Kon­to und erhielt noch am sel­ben Tag eine Rück­über­wei­sung samt zusätz­li­chem Gewinn.

Ermu­tigt durch den schein­ba­ren Erfolg, inves­tier­te sie einen nied­ri­gen vier­stel­li­gen Betrag auf aus­län­di­sche Kon­ten. Doch dies­mal blieb die ver­spro­che­ne Rück­zah­lung aus – eben­so wie wei­te­re Ant­wor­ten des angeb­li­chen Inves­tors.

Poli­zei warnt vor Betrü­gern

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Auen ermit­telt in bei­den Fäl­len und warnt vor sol­chen Betrugs­ma­schen. Sen­si­ble Daten soll­ten nie­mals am Tele­fon oder online wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

21.03.2025 14:52
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Betrü­ger schla­gen wie­der zu Mit geschickten Tricks brachten Betrüger ihre Opfer dazu, selbst Geldtransfers zu bestätigen.

© Daniel Kattnig