Am Donnerstag (20. März) um 12.15 Uhr erhielt ein 50-jähriger Villacher einen Anruf von einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter eines Online-Versandhandels ausgab. Ihm wurde mitgeteilt, dass in England zwei Bestellungen über mehrere hundert Euro über sein Konto durchgeführt wurden. Um die Abbuchungen zu stornieren, solle er den Anweisungen folgen.
Der Mann bestätigte online eine Aktion und loggte sich unter Anleitung in sein Online-Banking ein – ohne zu ahnen, dass er damit die Abbuchungen überhaupt erst autorisierte. Kurz darauf stellte er fest, dass die Beträge tatsächlich von seinem Konto abgebucht worden waren.
Mit vermeintlichem Gewinn gelockt
Einen Tag davor (19. März) wurde eine 35-jährige Klagenfurterin über einen Messenger-Dienst kontaktiert. Ein Unbekannter versprach ihr hohe Renditen durch ein Investment. Die Frau überwies zunächst einige hundert Euro auf ein österreichisches Konto und erhielt noch am selben Tag eine Rücküberweisung samt zusätzlichem Gewinn.
Ermutigt durch den scheinbaren Erfolg, investierte sie einen niedrigen vierstelligen Betrag auf ausländische Konten. Doch diesmal blieb die versprochene Rückzahlung aus – ebenso wie weitere Antworten des angeblichen Investors.
Polizei warnt vor Betrügern
Die Polizeiinspektion Auen ermittelt in beiden Fällen und warnt vor solchen Betrugsmaschen. Sensible Daten sollten niemals am Telefon oder online weitergegeben werden.
