Fast 1.000 Rückmeldungen aus dem Berufsalltag zeigen: Das im Kärntner Landtag diskutierte Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (KBBG) hat bereits viele Verbesserungen gebracht, aber auch Herausforderungen offengelegt. Ausschuss-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser sieht darin ein wertvolles Stimmungsbild, das ernst genommen wird. Die Senkung der Gruppengrößen bleibe ein zentrales Anliegen – auch wenn sie angesichts knapper Budgets vorerst verschoben werden musste.
Mehr Personal für die Zukunft
Eine Ausbildungsoffensive soll nun helfen, den steigenden Personalbedarf zu decken. Mit jährlich 120 neuen Elementarpädagoginnen und ‑pädagogen sowie 360 Kleinkinderzieherinnen und ‑ziehern will das Land Kärnten langfristig gegensteuern. Ziel ist es, die Qualität der Kinderbetreuung weiter zu heben – und gleichzeitig die Beschäftigten zu entlasten.
Starke Entlastung für Familien
Trotz Kritik verweist Sandrieser auf die spürbaren Vorteile des KBBG: Bis zu 40 Prozent mehr Gehalt für Pädagoginnen und Pädagogen, rund 4.000 Euro Ersparnis pro Kind und Jahr für Eltern und 3.000 neue Betreuungsplätze in ganz Kärnten. Diese Verbesserungen seien nicht nur Zahlen auf dem Papier, sondern würden sich auch im direkten Austausch mit Betroffenen klar widerspiegeln.