Gemeinde Reißeck
SPÖ setzt Initiativen für ein lebenswertes Reißeck
Viele wertvolle Aktivitäten in der Gemeinde gehen auf Vizebürgermeister Andreas Kleinfercher und das Team der SPÖ-Reißeck zurück.
Vizebürgermeister Andreas Kleinfercher (r) und Gemeindevorstand Herbert Mandler anlässlich einer Blumen-Verteilaktion am Valentinstag.© SPÖ Reißeck
Mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten und Initiativen setzt sich das SPÖ-Team Reißeck auch weiterhin mit ganzer Kraft für alle Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger ein. KLiCK-KÄRNTEN sprach mit Vizebürgermeister Andreas Kleinfercher und Gemeinderat Herbert Mandler.
Bauarbeiten im Kindergarten abgeschlossen
Als Schul- und Kindergartenreferent zeigt sich der SPÖ-Vizebürgermeister ganz besonders erfreut, dass die Bauarbeiten am Schul- und Kindergartengelände nunmehr abgeschlossen sind. Jetzt ist es möglich, dass im umgebauten Kindergarten dauerhaft bis zu 72 Kinder in 3 Gruppen betreut werden können. Bei Bedarf ist es ab sofort auch möglich, eine dieser Gruppen als Kindertagesstätte (Kita) zu betreiben, wodurch bis zu 15 kleine Reißecker im Alter von 1 bis 3 Jahren einen Betreuungsplatz finden. Aus derzeitiger Sicht werden ab dem kommenden Herbst ca. 55 Kinder im Pfarrkindergarten Kolbnitz betreut werden.
5 Klassen in der Volksschule
„Ab dem Schuljahr 2025/26 findet der Unterricht in der Volksschule Reißeck in insgesamt 5 Klassen statt“, berichtet Vizebürgermeister Kleinfercher im Gespräch mit KLiCK-KÄRNTEN. „Erfreulicherweise gibt es so viele Schulanfänger, dass die 1. Klasse geteilt werden muss. Der Zubau über dem bestehenden Turnsaal steht den SchülerInnen vor allem für die schulische Tagesbetreuung zur Verfügung. Die Betreuung von Schulkindern am Nachmittag gewinnt immer mehr an Bedeutung und die Nachfrage steigt stetig. An einigen Wochentagen erreichen wir bereits die maximale Betreuungskapazität von 20 Schülerinnen und Schüler“, so Kleinfercher weiter. Der neue Zubau kann übrigens sehr vielseitig genutzt werden. So gab es bereits im März ein Musikschul-Konzert und am 13. September gibt es eine Lesung im Rahmen des diesjährigen „Mölltaler Geschichten Festivals“. Eine feierliche Eröffnung der neuen Bildungsräumlichkeiten ist noch heuer im Frühjahr geplant.
Schwallausgleichswerk: Unklare Auswirkungen
Laut Informationen der Kelag soll die bestehende Kraftwerksinfrastruktur durch ein neues Kraftwerk in Kolbnitz erweitert werden. Mit unklaren Auswirkungen für die Umwelt und möglichen Beeinträchtigungen für die Bevölkerung des Mölltales. Hier verweist der Vizebürgermeister auf die Forderungen der SPÖ-Fraktion im Gemeinderat, ganz besonders auf die Forderungen von Gemeindevorstand Herbert Mandler, als Obmann des Bau- und Wirtschaftsausschusses. „Wir fordern von der Kelag, dass auch künftig genügend Wasser in der Möll bleiben und der natürliche Fluss-Charakter erhalten bleiben muss. Durch die Wasserkraftnutzung in unserer Region erzielen die Energiekonzerne hohe Gewinne. Davon müssen auch unsere Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger profitieren“, so Mandler.
Rasche Straßensanierung in Napplach gefordert
Zum Thema Straßensanierung B106 brachte die SPÖ Reißeck einen Dringlichkeitsantrag bei der letzten Gemeinderatssitzung ein. Vizebürgermeister Kleinfercher: „Im Ortsbereich von Napplach ist durch den desolaten Zustand der Mölltal Straße B106 die Belastung für die anliegenden Bewohner nicht mehr tragbar. Bei Schwerverkehr dringen Lärm und Vibrationen bis ins Innere von Wohn- und Schlafräumen der Häuser. Es ist für die betroffene Bevölkerung nicht verständlich, warum dieser geplante Sanierungsabschnitt mit den vermutlich größten Schäden und der höchsten Besiedelungsdichte erst gegen Ende des Sanierungszeitplans (voraussichtlich 2026) umgesetzt werden soll. Da derzeit Baumaßnahmen im anschließenden Bereich durchgeführt werden, wäre aus logistischer Sicht und auch aufgrund einer etwaigen Kostenersparnis, eine unmittelbar anschließende Sanierung der Ortsdurchfahrt Napplach mehr als sinnvoll. Deshalb erging von uns der Antrag, eine Resolution an den zuständigen Referenten, Landesrat Martin Gruber, einzubringen.“
Alpe Adria Zentrum (AAZ) realisieren
Trotz des völlig unerwarteten Rückzugs des Nahversorgers M‑Preis, ist weiterhin vorgesehen, das Alpe Adria Zentrum zu realisieren. Grundlage für die Weiterführung dieses Projekts sind die bereits durchgeführten Vorarbeiten und Planungen, mit bisherigen Gesamtkosten in Höhe von 430.000,- Euro. Durch die vorausschauenden Verhandlungen des damaligen Bürgermeisters Kurt Felicetti, gemeinsam mit Gemeindevorstand Herbert Mandler, gewährte das Land Kärnten eine projektgebundene Förderung über 400.000,-. Zusätzlich werden der Gemeinde 60.000,- Euro Planungskosten von der Firma M‑Preis refundiert. „Somit haben die bisher entstandenen Aufwendungen für das AAZ keine anderen Gemeindeprojekte verhindert oder Geld aus dem ordentlichen Gemeindehaushalt verbraucht. Selbst wenn das Projekt wider Erwarten nicht umgesetzt wird, wurde hier keinesfalls Geld der Gemeinde verbrannt, wie das manche politische Mitbewerber kommunizieren“, berichtet Reißecks SPÖ-Vizebürgermeister.
SPÖ setzt sich für leistbares Wohnen ein
Andreas Kleinfercher zum Thema Wohnen: „Unserer Fraktion ist es ein wichtiges Anliegen, leistbaren Wohnraum für alle Altersgruppen in unserer Gemeinde zu schaffen. Deshalb habe ich bereits positive Gespräche mit Wohnbaureferentin Gaby Schaunig geführt. Ziel ist es in das Wohnbauprogramm 2026 – 2028 vom Land Kärnten aufgenommen zu werden. Dadurch können Förderungen fließen und künftig leistbare Wohneinheiten gebaut und angeboten werden.“ Der ideale Partner für die Umsetzung ist die LWBK (Landeswohnbau Kärnten). Der gemeinnützige Wohnbauträger besitzt seit vielen Jahren ein Grundstück in zentraler Lage mit guter Infrastruktur in Oberkolbnitz.
