Kärnten

Pfle­ge: Gemein­den wer­den finan­zi­ell ent­las­tet

Kärnten schafft mit der Gesetzesänderung zur Pflegenahversorgung Fakten – flächendeckender Ausbau rückt näher.

Pfle­ge: Gemein­den wer­den finan­zi­ell ent­las­tet Pflegenahversorgung wächst weiter – Kärntner Gemeinden zahlen ab 2025 keinen Cent mehr dafür.

© Pixabay/Sabine van Erp

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Die Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung hat ein deut­li­ches Zei­chen in der Pfle­ge­po­li­tik gesetzt: Mit der Ände­rung des Pfle­ge- und Betreu­ungs­ge­set­zes fällt seit 1. Jän­ner 2025 die Kos­ten­be­tei­li­gung der Gemein­den für die Pfle­ge­n­ah­ver­sor­gung weg. Damit ist der Weg frei für den lan­des­wei­ten Aus­bau des bewähr­ten Modells.

Pfle­ge ohne Gemein­de­an­teil

Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner prä­sen­tier­te nach der Regie­rungs­sit­zung die Details. Die Gemein­den wer­den heu­er um rund 1,6 Mil­lio­nen Euro ent­las­tet, ab 2026 soll die jähr­li­che Ent­las­tung sogar 1,85 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Finan­ziert wird das Sys­tem über den Bun­des­pfle­ge­fonds. „Das gibt den Gemein­den den finan­zi­el­len Frei­raum, den sie drin­gend brau­chen“, beton­te Prett­ner.

Erfolg durch Prä­ven­ti­on

Seit 2019 setzt Kärn­ten auf eine früh­zei­ti­ge, auf­su­chen­de Betreu­ung in der Pfle­ge­n­ah­ver­sor­gung. Über 100 Gemein­den nut­zen das Ange­bot bereits, das älte­ren Men­schen hilft, län­ger zuhau­se zu blei­ben. Prett­ner sieht den Beweis für den Erfolg im Rück­gang höhe­rer Pfle­ge­stu­fen: „Das zeigt, dass Prä­ven­ti­on wirkt.“

Ehren­amt als Stüt­ze

Rund 600 Frei­wil­li­ge sind der­zeit im Ein­satz, um die Pfle­ge­n­ah­ver­sor­gung zu tra­gen – mit Fahr­diens­ten, Arzt­be­glei­tun­gen oder Besu­chen gegen Ein­sam­keit. Für Prett­ner sind sie das Rück­grat des Modells: „Ohne das Ehren­amt wäre das alles nicht mög­lich.“


22.04.2025 19:01
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Pfle­ge: Gemein­den wer­den finan­zi­ell ent­las­tet Pflegenahversorgung wächst weiter – Kärntner Gemeinden zahlen ab 2025 keinen Cent mehr dafür.

© Pixabay/Sabine van Erp