Im Spiegelsaal der Landesregierung fiel heute der Startschuss für zwei der wichtigsten Sicherheitsformate des Landes: die Kinder-Sicherheitsolympiade und die Kärntner Sicherheitstage. Mit dabei waren Landesrat Daniel Fellner, Zivilschutzpräsident Rudolf Schober und Martin Enzi, Direktor der „sichersten Volksschule Kärntens 2024“.
Sicherheitstage feiern 30 Jahre Jubiläum
Am 26. April startet in Feldkirchen die erste von acht Großveranstaltungen im Rahmen der Sicherheitstage. Vorführungen von Einsatzorganisationen, Mitmachstationen und ein umfangreiches Kinderprogramm zeigen eindrucksvoll, wie Prävention funktioniert. Drei zusätzliche Jugend-Wassersicherheitstage auf Kärntner Seen schließen an – mit über 1.100 Schülerinnen und Schülern.
Kinder-Sicherheitsolympiade mit Rekordzahl
Ab 7. Mai kämpfen über 2.500 Kinder aus 124 Teams – darunter eine Gästeklasse aus Friaul – um den Titel „Sicherste Volksschule Kärntens“. Mit 159 Anmeldungen wurde ein neuer Höchststand erreicht. Das große Landesfinale geht am 4. Juni in Klagenfurt über die Bühne, das Bundesfinale folgt am 17. Juni in Wien.
Spielerisch zu mehr Selbstschutz
Seit 28 Jahren lernen Kinder im Rahmen der Sicherheitsolympiade auf spielerische Weise, wie sie sich selbst und andere schützen können. Stationen wie ein Kinder-Löschwettbewerb, ein Gefahrenstoffpuzzle oder ein Wiederbelebungstraining des Roten Kreuzes vermitteln lebensrettendes Wissen. Das Konzept wurde längst österreichweit übernommen.
Engagement für eine sichere Kindheit
„Diese Veranstaltungen bewirken nachhaltige Gefahrenprävention“, betont Landesrat Fellner. Präsident Rudolf Schober unterstreicht: „Kinder tragen das Wissen in ihre Familien.“ Das Beispiel eines Kindes, das nach dem Sturz seines Großvaters die Rettungskette auslöste, spricht für sich.
Ein Schuljahr voller Vorfreude
Auch die teilnehmenden Schulen fiebern dem Bewerb entgegen. „Unsere Kinder üben schon fleißig und freuen sich riesig“, erzählt Schulleiter Martin Enzi. Der Gemeinschaftsgeist und das Sicherheitsbewusstsein, die durch die Olympiade entstehen, wirken weit über den Bewerb hinaus.