Klagenfurt

Kärn­ten ist Vor­rei­ter beim Strah­len­schutz

Mit dem neuen Notfallplan „KÄRN:STRAHL“ ist Kärnten auf alle Strahlenszenarien vorbereitet – von Reaktorunfällen bis zum Satellitenabsturz.

Kärn­ten ist Vor­rei­ter beim Strah­len­schutz Präsentation des Notfallplans und Verabschiedung von Rudolf Weissitsch im Beisein von LR.in Prettner.

© Büro LR.in Prettner

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Alle Sze­na­ri­en abge­deckt

Kärn­ten ist das ers­te Bun­des­land, das alle gesetz­lich gefor­der­ten Teil­plä­ne nach dem Strah­len­schutz­ge­setz voll­stän­dig umge­setzt hat. Der Plan umfasst Unfäl­le in Atom­kraft­wer­ken, den Umgang mit radio­ak­ti­ven Quel­len, Satel­li­ten­ab­stür­ze und Ter­ror­la­gen. Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner betont: „Wir haben unse­re Haus­auf­ga­ben gemacht – und mehr als das.“

Kom­mu­ni­ka­ti­on als Schlüs­sel

Der Plan setzt nicht nur auf kon­kre­te Maß­nah­men, son­dern auch auf geziel­te Infor­ma­ti­on. „Fake News sind das größ­te Pro­blem im Kata­stro­phen­schutz“, sagt Strah­len­schutz­ex­per­te Rudolf Weis­sit­sch. Umso wich­ti­ger sei­en kla­re Zustän­dig­kei­ten und geprüf­te Kom­mu­ni­ka­ti­on im Ernst­fall.

Wech­sel in der Lei­tung

Gleich­zei­tig wur­de Weis­sit­sch, lang­jäh­ri­ger Strah­len­schutz­be­auf­trag­ter, in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Er präg­te Pro­jek­te wie die Pilz­land­kar­te oder den mobi­len Strah­len­mess­bus. Seit Juni ist Anna Knoltsch für den Bereich ver­ant­wort­lich.

02.06.2025 16:59
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Kärn­ten ist Vor­rei­ter beim Strah­len­schutz Präsentation des Notfallplans und Verabschiedung von Rudolf Weissitsch im Beisein von LR.in Prettner.

© Büro LR.in Prettner