Erneuter Betrugsfall

Vil­la­cher Ehe­paar um meh­re­re Tau­send Euro gebracht

Ein Villacher Ehepaar ist Opfer eines raffinierten Computerbetrugs geworden. Unbekannte Täter haben sich über ein falsches Update Zugriff verschafft, sensible Daten gestohlen und mehrere tausend Euro erbeutet.

Vil­la­cher Ehe­paar um meh­re­re Tau­send Euro gebracht

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Zugriff über angeb­li­ches Soft­ware-Update

Zwi­schen dem 21. und dem 23. Juni 2025 haben bis­lang unbe­kann­te Täter einen raf­fi­nier­ten Betrug an einem älte­ren Ehe­paar aus Vil­lach ver­übt. Sie haben sich zunächst über ein angeb­li­ches Soft­ware-Update Zugriff auf den Com­pu­ter der bei­den ver­schafft. Dabei haben sie sen­si­ble Daten wie die IBAN einer Ban­ko­mat­kar­te, eine Kre­dit­kar­ten­num­mer sowie ein Licht­bild des Rei­se­pas­ses aus­spio­niert.

Opfer tele­fo­nisch unter Druck gesetzt

Anschlie­ßend haben die Täter tele­fo­nisch Kon­takt zu ihren Opfern auf­ge­nom­men und die­se mas­siv unter Druck gesetzt. Die Anru­fe haben offen­bar dazu gedient, wei­te­res Ver­trau­en zu erschlei­chen und zusätz­li­chen Ein­fluss auf das Ehe­paar zu neh­men.

Unrecht­mä­ßi­ge Über­wei­sun­gen ver­an­lasst

In wei­te­rer Fol­ge haben die Unbe­kann­ten meh­re­re unrecht­mä­ßi­ge Geld­über­wei­sun­gen durch­ge­führt. Die Gesamt­scha­dens­hö­he hat sich auf meh­re­re tau­send Euro belau­fen. Das Ehe­paar hat Anzei­ge erstat­tet, die Ermitt­lun­gen sind ein­ge­lei­tet wor­den.

Poli­zei warnt vor Täu­schung

Die Poli­zei hat davor gewarnt, auf ver­meint­li­che Soft­ware-Updates oder Anru­fe ein­zu­ge­hen, bei denen per­sön­li­che Daten abge­fragt wer­den. Auch Fern­zu­grif­fe auf Com­pu­ter soll­ten nur von ver­trau­ens­wür­di­gen Quel­len erlaubt wer­den. Im Zwei­fel emp­fiehlt die Exe­ku­ti­ve, sich an die nächs­te Poli­zei­dienst­stel­le zu wen­den.

23.06.2025 17:00
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