St. Veit
Großbrand bei Biogasanlage
Ein Brand in einer Biogasanlage in Launsdorf hat am 1. Juli einen Großeinsatz ausgelöst. Ursache dürfte eine Selbstentzündung in einem Biomassespeicher gewesen sein. Rund 150 Feuerwehrkräfte standen im Einsatz.
© Freiwillige Feuerwehr Thalsdorf
Feuerwehren verhindern Ausbreitung – Selbstentzündung als Ursache vermutet
Am 1. Juli 2025 gegen 20:10 Uhr ist es auf dem Gelände einer Biogasanlage in Launsdorf (Gemeinde St. Georgen am Längsee, Bezirk St. Veit an der Glan) zu einem größeren Brand gekommen. Im Bereich eines als Fahrsilo ausgeführten Biomassespeichers, in dem Silage und Maisstroh gelagert waren, ist vermutlich durch einen Hitzestau eine Selbstentzündung ausgelöst worden.
150 Einsatzkräfte im Löscheinsatz
Insgesamt standen sieben Feuerwehren mit etwa 150 Kräften im Einsatz: Launsdorf, Thalsdorf, St. Sebastian, Pölling, St. Veit an der Glan, Brückl und St. Donat. Auch das Rote Kreuz sowie die Polizeiinspektionen St. Veit und Launsdorf waren vor Ort. Der Brand konnte durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Gegen 23:30 Uhr meldete sich die Feuerwehr Brückl wieder einsatzbereit.
Keine Verletzten – Schadenshöhe noch unklar
Glücklicherweise wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.
Hintergrund: Wie entsteht ein solcher Brand?
Biomasse wie Silage oder Maisstroh kann bei unzureichender Belüftung zu verrotten beginnen, dabei entsteht Hitze. Wird diese nicht abgeleitet, kann sie sich auf über 150 °C steigern – bei ölhaltigem oder feuchtem Material ist dann eine Selbstentzündung möglich. Genau das dürfte in Launsdorf passiert sein.