Trinken, kühlen, schützen

So kommst du gut durch die Hit­ze­wel­le

Für Donnerstag, den 3. Juli, ist für Teile Kärntens die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen worden. Temperaturen bis zu 38°C setzen Mensch und Tier massiv zu. Wer heute gesund durch den Tag kommen will, sollte ausreichend trinken, leichte Mahlzeiten bevorzugen, Tiere schützen – und mögliche Symptome eines Hitzschlags kennen.

So kommst du gut durch die Hit­ze­wel­le

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Viel trin­ken – aber das Rich­ti­ge

An hei­ßen Tagen ver­liert der Kör­per nicht nur Was­ser, son­dern auch wich­ti­ge Mine­ral­stof­fe und Elek­tro­ly­te wie Natri­um oder Kali­um. Wer zu wenig trinkt, ris­kiert Kreis­lauf­pro­ble­me und Kopf­schmer­zen. Ide­al sind rund drei Liter pro Tag – bei kör­per­li­cher Anstren­gung auch mehr.

Am bes­ten geeig­net sind Was­ser und unge­süß­te Tees. Auch stark ver­dünn­te Frucht­säf­te sind okay.

Leich­tes Essen und etwas Salz

Schwe­re Mahl­zei­ten belas­ten den Kreis­lauf zusätz­lich. Bes­ser sind Sala­te, Obst, Gemü­se und klei­ne Por­tio­nen über den Tag ver­teilt. Salz hilft dabei, den Flüs­sig­keits­ver­lust durch Schwit­zen aus­zu­glei­chen – aber bit­te nur in Maßen.

Snack­tipps

Gefro­re­ne Wein­trau­ben sind der per­fek­te Snack bei Hit­ze – ein­fach waschen, trock­nen und ins Gefrier­fach legen. Auch Bee­ren, Melo­nen­stü­cke oder Bana­nen­schei­ben eig­nen sich gut als Abküh­lung für zwi­schen­durch.

Medi­ka­men­te und Hit­ze: Auf­pas­sen!

Eini­ge Medi­ka­men­te – etwa gegen Blut­hoch­druck oder Psy­cho­phar­ma­ka – kön­nen bei Hit­ze Neben­wir­kun­gen ver­stär­ken oder ihre Wir­kung ver­än­dern. Wer regel­mä­ßig Medi­ka­men­te ein­nimmt, soll­te bei gro­ßer Hit­ze beson­ders auf­merk­sam sein – und im Zwei­fel ärzt­li­chen Rat ein­ho­len.

Kal­te Wär­me­fla­sche als Geheim­tipp

Eine lee­re Wärm­fla­sche mit Was­ser gefüllt und über Nacht ins Gefrier­fach gelegt: Das sorgt am nächs­ten Tag für schnel­le Abküh­lung im Bett oder auf der Couch. Wich­tig: Die­se Fla­sche danach nicht mehr mit hei­ßem Was­ser ver­wen­den – der Gum­mi kann durch die Käl­te porös wer­den.

Eis­was­ser vor dem Ven­ti­la­tor

Ein ein­fa­cher Trick: Eine Scha­le oder Fla­sche mit eis­kal­tem Was­ser vor den Ven­ti­la­tor stel­len. Die ver­duns­ten­de Käl­te sorgt für ange­nehm küh­le Luft – eine Art Mini-Kli­ma­an­la­ge für zuhau­se.

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Sym­pto­me erken­nen: Hitz­schlag

Ein Hitz­schlag kann lebens­ge­fähr­lich sein. Warn­zei­chen sind: hei­ße, tro­cke­ne Haut, Schwin­del, Ver­wirrt­heit, Kopf­schmer­zen, Übel­keit oder sogar Bewusst­lo­sig­keit. Dann heißt es: sofort raus aus der Son­ne, in den Schat­ten oder einen küh­len Raum brin­gen, Kör­per küh­len (z. B. mit feuch­ten Tüchern), Bei­ne hoch­la­gern und im Not­fall den Ret­tungs­dienst rufen.

Auch Tie­re brau­chen Abküh­lung

Haus­tie­re kom­men mit Hit­ze oft schlech­ter zurecht als Men­schen. Gas­si gehen am bes­ten früh­mor­gens oder spät­abends – nie bei pral­ler Son­ne. Ob der Asphalt zu heiß ist, zeigt der Hand­rü­cken­test: Ist es für die eige­ne Hand unan­ge­nehm, ist es auch für Hun­de­pfo­ten zu heiß. Beim Spa­zier­gang Was­ser mit­neh­men.

Kat­zen trin­ken oft zu wenig – hier hilft es, das Was­ser mit etwas Thun­fisch­was­ser oder Hüh­ner­brü­he (unge­sal­zen!) zu ver­fei­nern.

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03.07.2025 12:00 - Update am: 03.07.2025 12:45
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