Klagenfurt

Kri­tik an Stadt­bud­get spitzt sich zu

Die Klagenfurter Finanzreferentin gerät wegen ihrer Budgetpolitik massiv unter Beschuss. Wirtschaftsbund-Obmann Franz Ahm spricht von „politischem Realitätsverlust“.

Kri­tik an Stadt­bud­get spitzt sich zuWirtschaftsbund-Obmann Franz Ahm warnt vor finanziellen Folgen für Klagenfurt.

© Helge Bauer

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Die finan­zi­el­le Zukunft Kla­gen­furts sei in erns­ter Gefahr, warnt Wirt­schafts­bund-Obmann Franz Ahm. Ins­be­son­de­re das geplan­te Hal­len­bad­pro­jekt kön­ne zur Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Stadt füh­ren.

Schar­fe Wor­te vom Wirt­schafts­bund

Franz Ahm übt schar­fe Kri­tik an Finanz­re­fe­ren­tin Con­s­tance Mochar. Ihre Aus­sa­gen wür­den eine ekla­tan­te Unkennt­nis wirt­schaft­li­cher Zusam­men­hän­ge offen­ba­ren. Laut Ahm sei der End­be­richt des Kon­so­li­die­rungs­stabs ein­deu­tig: Selbst ohne Hal­len­bad sei Kla­gen­furt spä­tes­tens 2029 zah­lungs­un­fä­hig. Die Stadt­re­gie­rung unter­schät­ze die Lage und set­ze auf Maß­nah­men wie Dienst­pos­ten­kür­zun­gen und höhe­re Park­ge­büh­ren, die laut Ahm bei wei­tem nicht aus­rei­chen.

Sor­ge um die Innen­stadt

Beson­ders kri­tisch sieht Ahm auch die Aus­wir­kun­gen auf den inner­städ­ti­schen Han­del. Die Ver­dop­pe­lung der Park­ge­büh­ren und die Schwä­chung des Stadt­mar­ke­tings wür­den die Innen­stadt wei­ter aus­blu­ten las­sen. Wäh­rend­des­sen wür­den Groß­flä­chen­an­bie­ter am Stadt­rand pro­fi­tie­ren. Dass der Bericht des Kon­so­li­die­rungs­stabs nicht ver­öf­fent­licht wird, sei für Ahm ein „Armuts­zeug­nis“ der Stadt­po­li­tik.

11.07.2025 14:59
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